Mein Lieblingsrezept aus der Ukraine. Einfach und gut. Die Füllung kann man beliebig variieren, mit Weißkraut oder Pilzen oder süß mit Kirschen aus dem Glas.
Zutaten
Wareniki Teig (Nudelteig)
400 g glutenfreies Mehl für Nudelteig
200 g Wasser,
1 EL Leinsamen, gemahlen und mit wenig Wasser zu Leinsamen-Ei-Ersatz verrührt
(Alternative: statt Leinsamen 1/3 Zucchino fein mixen)
1/2 TL Salz
Füllung
1 Zwiebel
3 gekochte und geschälte Kartoffeln (mehlige Sorte)
Salz, Pfeffer
3 EL vegane Margarine
3 Zwiebeln
200 g veganen Naturjoghurt
1/3 TL Paprikapulver
1/2 TL Sonnenblumenkernöl
Zubereitung
- Mehl in eine Schüssel geben, Leinsamen-Ei-Ersatz hinzufügen
- Wasser schluckweise dazu gießen und den Teig gleichmäßig kneten, bis er eine elastische Konsistenz hat, dann erst Salz unterkneten
- Wenn der Teig nicht mehr an den Händen klebt, passt die Konsistenz
- Abgedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen
- Währendessen die Füllung herstellen
- gekochte Kartoffeln schälen und zerdrücken
- Zwiebel schälen und fein würfeln
- mit den Kartoffeln vermischen und würzen
- den Wareniki Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen
- mit einem Wasserglas Kreise ausstechen
- die Kreise füllen und zu Halbmonden zusammendrücken, wobei die Ränder fest zusammenkleben sollten
- in einem großen breiten Topf mindestens 3 Liter Wasser aufkochen, salzen und die Wareniki hineingeben
- unter dem Siedepunkt ca. 3-5 Minuten kochen bis sie an der Oberfläche schwimmen
- Wareniki abschöpfen
- übrige Zwiebeln (es können nie genug sein) schälen und in Ringe schneiden
- in einer beschichteten Pfanne die Margarine erhitzen und die Zwiebeln anbraten
- die gekochten Wareniki zu den Zwiebelringen geben und kurz mit schwenken
- den Naturjoghurt in eine Schüssel geben
- Öl, Paprikapulver und 1 Prise Salz vermischen
- Wareniki mit Zwiebeln und dazu den Joghurt und das Paprikaöl servieren