27. April 2021

Bärlauch Reibedatschi (Deutschland)

 Je nach Saison kann man Reibedatschi mit Bärlauch, Karotten, Zucchini, Spinat oder Rosmarin herstellen und die Abwechslung genießen. Da gerade Bärlauch wächst habe ich diesen unter die Puffer gemixt und serviere die Datschi mit einem erfirschenden Bärlauchjoghurt.

Zutaten

600g  Kartoffeln
1        mittelgroße Zwiebel
1        Hand Bärlauchblätter
40g    Haferflocken
1 EL   gf Mehl oder Kartoffelstärke oder Maisstärke
2 EL   Sojamehl mit wenig Pflanzendrink zähflüssig verrührt oder Leinsamen-Ei
1 EL   Zitronensaft
1/2 TL Salz
Pflanzenöl zum Braten

200 g    Joghurt (vegane Joghurtalternative)
1/2        Hand Bärlauchblätter
1 TL      Olivenöl
1/2 TL  Apfelessig oder Weinessig
Salz, Pfeffer



Zubereitung

  • Kartoffeln waschen und ggfs. schälen
  • Bärlauchblätter pro Blatt waschen und in den Mixer geben
  • Sojamehl mit wenig Wasser anrühren bzw. Leinsamen-Ei herstellen
  • Alle Zutaten im Mixer grob zerkleinern, wenn der Teig zu nass ist mehr Kartoffelstärke oder Haferflocken dazu geben
  • In einer Pfanne das Öl erhitzen
  • 2-3 EL Kartoffelteig ins heiße Öl geben und bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten auf jeder Seite goldbraun braten



#Baerlauch #Kartoffelpuffer #Reibekuchen # Reibedatschi #vegan #glutenfrei

25. April 2021

Bärlauch-Hirse Bratlinge (Deutschland)



 Da Hirsebratlinge mit Spinat oder Zucchini super lecker schmecken, habe ich diese Version mit Bärlauch versetzt, grün und yummie zu bayerischen Kartoffelsalat, der ebenfalls eine Menge frischen Bärlauch abbekam.


Zutaten

200 g        Hirse
1/2 Hand  Bärlauchblätter
1/2            Karotte
1 EL         gehackte Petersilie
1               kleine Zwiebel
1 EL         Pflanzenöl
2-3 EL      Leinsamen-Ei
3 EL         Haferflocken

Salz, Pfeffer

Zubereitung

  • die Hirse mehrmals waschen und Wasser dazu erneuern
  • mit 400 ml Wasser 15 Minuten köcheln lassen
  • im Anschluss salzen, mit einem Deckel bedecken und ziehen lassen
  • Leinsamen im Mixer mahlen und mit wenig Wasser aufgießen und eindicken lassen (Leinsamen-Ei)
  • die Karotte schälen und grob raspeln
  • die Zwiebel schälen und fein würfeln
  • Petersilie waschen
  • die Bärlauchblätter gut waschen und im Mixer mit der Petersilie und den Haferflocken mahlen
  • alle Zutate in einer Schüssel zu einem klebenden Teig vermengen
  • das Pflanzenöl hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • den Ofen auf 180° Grad Umluft vorheizen
  • Hände immer wieder mit Wasser befeuchten und aus dem Hirseteig Bratlinge formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben
  • circa 30-40 Minuten bei 180° backen
  • mit Mayonnaise oder Ketchup und Kartoffelsalat servieren


#Baerlauch #vegan #glutenfrei #Gemuesebratling #Hirse #Bratling #Fruehlingskueche

20. April 2021

Bärlauchbrot (Deutschland)



In München haben wir viele Bärlauchwiesen zum Sammeln und ich wollte Bärlauch auch mal im Brot mitbacken.

Meinen Sauerteigansatz hege und pflege ich seit dem Frühjahr 2020 und bewahre ihn im Kühlschrank auf. Dass ich ca. alle 1 1/2 bis 2 Wochen neues Brot in verschiedenen Varianten backe, passt auch dem Sauerteig. Für den Sauerteig von Anfang an gibt es viele hervorragende Videos im Internet, mein Rezept fängt daher mit dem fertigen Sauerteigansatz an.

Den Sauerteigansatz bereite ich im 1. Schritt immer mit einer Mehlfertigmischung (Schär, Bauck, etc.) auf. Im 2. Schritt mixe ich dann verschiedene Mehle nach Lust und Laune zusammen. 

Ich backe das Sauerteigbrot am Liebsten im mind. 30 Minuten gewässerten Römertopf, ausgekleidet mit Backpapier und ohne Deckel.

Zutaten

2 EL            gf Sauerteigansatz
200 g          gf Mehl
ca. 2   Gl.    Wasser (Zimmertemperatur)

200 g         gf Mehl
2 EL            Kartoffelstärke oder Maisstärke
125 ml        Wilde Hefewasser (siehe separates Rezept) oder Trockenhefe oder 1 Hefewürfel
3 EL            Leinsamenschrot
2 EL            Flohsamenschalen, gemahlen
100 ml        Wasser
1 EL            Agavensaftsirup oder Zucker
1 TL            Salz
1-2 EL        Pflanzenöl

40 g            Bärlauch

Optional:
1 Hand      Kerne (Sonnenblumen-, Kürbis, ...)
2 EL            Brotgewürz (Kümmel, Fenchel, Koriander)

Zubereitung

 Tag 1:

  • Mehl in einer Rührschüssel abwiegen
  • Sauerteigansatz dazu geben mit einem Spatel verrühren
  • Wasser nach und nach zu gießen, dass ein fest-flüssiger Teig (fester als Pfannekuchenteig) entsteht
  • Teig mit einem Deckel oder Teller abdecken und 1 Tag stehen lassen
Tag 2:
  • der Sauerteig ist aktiviert (ist etwas aufgegangen)
  •  in ein Schraubglas 2 - 3 El von dem Sauerteig abnehmen und als neuen Sauerteigansatz im Kühlschrank aufbewahren
  • Leinsamenschrot und gemahlene Flohsamenschalen mit  Hefe verrühren, mit dem zimmerwarmen Wasser aufgießen und stehen lassen zum andicken
  • Zum Sauerteig das Mehl geben, dann alle weiteren trockenen Zutaten (außer Salz) und mit dem Spatel verrühren
  • dann mit der Leinsamen-Wilden Hefe Mischung aufgießen und zu einem leicht klebrigen Teig, der sich zu einem Laib formen lässt mit dem Spatel verkneten
  • ggfs. mehr Wasser zugeben
  • Bärlauchblätter waschen, in schmale Streifen schneiden und unter den Teig kneten
  • ganz am Schluss das Salz hinzufügen (Teig geht dann besser auf), nochmal verkneten
  • das Pflanzenöl über den Teig gießen und mit dem Spatel über den Teig verteilen (schützt vorm Austrocknen)
  • Teig abdecken und ca. 8 Stunden bzw. 1 Tag bei Raumtemperatur gehen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.
Tag 3 (oder 8 Stunden später):
  • aufgegangenen Sauerteig mit dem Spatel verkneten und wieder einen Laib formen
  • die Backform mit Backpapier auslegen
  • Bei einer Kastenbackform: Den Ofen auf 200° C vorheizen, ca. 45 Minuten bis 1 Stunde auf 220° Brotbackstufe oder Ober- und Unterhitze backen
  • Beim gewässerten Römertopf: in den kalten Ofen stellen, 1 Stunde auf 220° Brotbackstufe oder Ober- und Unterhitze backen
  • nach dem Backen das Brot aus der Form nehmen und auskühlen lassen

17. April 2021

Gemüse korma (Indien)

Mildes indisches Curry mit Zwiebelsauce und viel Fenchelsamen. Am Schluss kommt ein Schuss Kokosmilch oder Sojajoghurt unter die Sauce. Mal eine Alternative zu den scharfen Curries.

Zutaten

2-3        Zwiebeln
1            Lorbeerblatt
1 TL       Senfkörner
4            Kardamomkapseln
1            Sternanis
1 TL       Fenchelsamen
5 cm      Zimtstange

1 Hand   Cashewkerne
1 EL        Tomatenmark

2              Knoblauchzehen
1 TL        Kurkuma
2 cm       Ingwer
1             grüne Chili

1/2 D.    Kichererbsen
2            Kartoffeln (festkochende Sorte)
1            Karotte
1            Brokkoli
1 Tasse Gemüsebrühe oder Wasser

1/2 D.    Kokosmilch oder 2-3 EL Joghurt
neutrales Pflanzenöl
Salz, Pfeffer


Zubereitung

  • Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden
  • in einer Pfanne 3 EL Pflanzenöl erhitzen und Lorbeerblatt, Senfkörner, Kardamomkapseln, Sternanis, Fenchelsamen und die Zimtstange braten, bis die Senfkörner das springen anfangen
  • die Zwiebeln zu den Gewürzen in die Pfanne geben und hellbraun bei milder Hitze braten
  • mit Cashewkernen und Tomatenmark in einen Mixer füllen und mit etwas Wasser zu einer Paste mixen
  • das Gemüse waschen, vorbereiten und in Stücke schneiden
  • Knoblauchzehen und Ingwer schälen und fein würfeln oder zu einer Paste reiben
  • in einer Pfanne 2 EL Pflanzenöl erhitzen
  • Kurkuma, Chili, Knoblauch und Ingwer anbraten
  • die Gemüsestücke dazu geben, kurz mitbraten
  • mit Wasser oder Gemüsebrühe aufgießen und ca. 5 Minuten bei milder Hitze das Gemüse weichköcheln lasssen
  • die Zwiebelpaste hinzugeben und ca. 3 Minuten mitköcheln lassen
  • mit einem Schuss Kokosmilch abrunden und mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • Tipp: falls mit Joghurt abgeschmeckt wird nicht mehr kochen 




9. April 2021

Tomatenbutter (Deutschland)

Die Abwechslung macht's: statt Knoblauchbutter schmeckt zu Ofen oder Grillgemüse auch eine Tomatenbutter.  Oder als Brotaufstrich oder zum Verfeinern von Pastagerichten.


Zutaten

100 g    weiche Margarine

1             Knoblauchzehe

3             getrocknete Tomaten in Öl

1 EL         Basilikum

Salz, Pfeffer


Zubereitung

  • die getrockneten Tomaten etwas abtropfen lassen
  • erst die Tomaten mit der Knoblauchzehe und dem Basilikum im Mixer zerkleinern
  • dann die Butter hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu einer Paste vermengen
  • mit Hilfe von Backpapier zu einer Rolle formen und im Kühlschrank festwerden lassen



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8. April 2021

Bärlauchpesto zu Spaghetti (Italien)

Die Bärlauchsaison ist viel zu kurz - daher verarbeite ich die Blätter gern zu Pesto, Gewürzsalz oder Quiches. Pesto schmeckt in jeder Variante und die Vielfalt an Kräutern, Nüssen und Ölen ist toll zum durchprobieren.

Beim Bärlauchpesto schmeckt mir persönlich am Besten die Varianten mit gerösteten Sonnenblumenkernen oder Walnüssen mit Olivenöl.

Die Menge Pesto hier reicht für etwa 3 kleinere Marmeladengläser. Da ich die Zutaten meist nach Gefühl in meinen Mixer gebe, findest du im Rezept unten ungefähre Angaben. Am besten man stellt mehr her, füllt das Pesto in sterile Gläser und das Glas mit Öl auf, so bleibt es im Kühlschrank mehr als eine Woche frisch. Immer wieder frisch mit Öl bedecken, dann hält es sich. 

Auch als Topping für Brotscheiben mit pikantem Brotaufstrich eignet sich Pesto immer.


Zutaten Pesto

300 g        Bärlauchblätter
1 Hand     Walnusskerne (oder angeröstete Pinenkerne, Sonnenblumenkerne)
1                   Knoblauchzehe
100-150 g    Olivenöl ggfs. Sonnenblumenkernöl
1/2 TL           Salz


Zubereitung

  • Bärlauchblätter waschen, trocken schütteln und je nach Mixerleistung ggfs. halbieren
  • Walnüsse gleich in  den Mixer geben
  • andere Nuss- Kernsorten wie Pinienkerne, Sonnenblumenkerne hell in einer Pfanne ohne Öl anrösten
  • die Knoblauchzehe schälen
  • alle Zutaten mit der Hälfte des Öls in den Mixer geben und fein mixen
  • Olivenöl nach Bedarf dazu gießen
  • frisch auf gekochten Nudeln oder Reis oder Gnocchi verteilen


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