27. Februar 2021

Tortillas mit Jackfruit Füllung (Mexiko)

Tortillas aus Mais zum selbst füllen gemacht, mit Jackfruit-Erdnuss-Sauce, Guacamole, Sauerrahm (Sojajoghurt+Creme Vega+ Zitrone+Salz), Mais, Bohnen, Tomaten, Sprossen, Frühlingszwiebeln, Granatapfelkernen, simplyV Pizzakäse, Hummus. War super und die Tortillas sind wirklich einfach. Wichtig ist: Feines Maismehl aus Mittel/Südamerika (aus dem Asia-Markt) verwenden, da das deutsche Bio-polentamehl nicht so klebt und sich verbindet.


Tortillas (ca 10 St. f. 2 Pers.): 

300g Maismehl

1 TL Salz

400ml heißes Wasser 

  • zu einem Teig kneten und 1 Std. zugedeckt ruhen lassen. 
  • Tennisballgroße Teigkugeln formen und zwischen 2 Backpapieren rund und so dünn wie möglich ausrollen, 
  • Rest vom Teig abgedeckt lassen. 
  • Eine Pfanne mit wenig Öl ausfetten und sehr heiß erhitzen und auf beiden Seiten die Tortilla fertig backen.
  • Ofen auf 80 Grad vorheizen und mit Stofftuch auslegen, fertige Tortillas warm im Tuch halten, dann bleiben sie rollbar.

Jackfruit in Erdnusssauce: 

1 Nelke,

1 TL Kreuzkümmel (ohne Fett in der Pfanne geröstet)

1 Zwiebel , 

1 Knoblauch, 

1 Chili 

 3-4 EL Erdnussbutter

3 Tomaten in Würfel 

 wenig Wasser/ Gemüsebrühe

Zubereitung:

  • Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln
  • Tomate waschen und würfeln
  • Einen Topf auf mittlerer Temperatur erhitzen, die Gewürze ohne Fett kurz rösten, dann Knoblauch und Zwiebelwürfeln hinzugeben und glasig braten
  • Tomatenwürfel hinzugeben, Erdnussbutter dazu geben
  • Etwas Wasser aufgießen, verrühren und 5 Minuten köcheln lassen
  • mit dem Pürierstab mixen
  • Jackfruitwürfeln dazu geben und 30 Minuten köcheln lassen.
  • Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel abschmecken
Mit weiteren Zuraten, wie Mais, Kidneybohnen, Frühlingszwiebeln, Joghurt, Guacamole, Käse die Tortillas nach Lust und Laune befüllen und rollen.



18. Februar 2021

Sauerkraut mit Ananas (Deutschland)

Lange habe ich gedacht "gewagte Kombination" und mich nicht herangetraut. Nun hatte ich eine Dose Ananas offen und ein paar Scheiben übrig und da fiel mir dieses Rezept wieder ein. Die fruchtige Süße der Ananas passt ganz hervorragend zum Sauerkraut und macht es milder, Fazit: sehr lecker!

Zutaten

750 g                Sauerkraut
2 EL                   Margarine
1                        große Zwiebel
1                        Apfel
3-5                    Wacholderbeeren
                       Lorbeerblatt
3-5                     Scheiben Dosenananas
300 ml              Wasser
etwas                Dosenananas-Saft
Salz, Pfeffer

optional: etwas Weißwein


Zubereitung

  • Zwiebel schälen und fein würfeln
  • den Apfel nach Bedarf schälen, achteln und in kleine Stücke schneiden
  • in einem Topf die Margarine erhitzen
  • die Zwiebelwürfel darin glasig braten
  • die Apfelschnitze hinzugeben, Kümmel, Lorbeerblatt, Wacholderbeeren hinzugeben
  • das Sauerkraut in den Topf geben
  • mit etwas Ananassaft und Wasser aufgießen
  • mit Deckel bei milder Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen
  • die Ananasstücke hinzugeben und weitere 15-30 Minuten fertig köcheln lassen
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken
Schmeckt sehr lecker zu Bratkartoffeln.




#sauerkraut #vegan #glutenfrei #weisskraut #ananas #kohl #kohlrezept

14. Februar 2021

Rote Bete - Quinoa Salat


Der Salat verbindet den kernig nussigen Geschmack von Roter Bete und Quinoa mit fruchtigem Apfel und Koriandergrün. Auch Sesamkörner machen sich hübsch und lecker in diesem Salat. Sättigen für die Mittagspause oder auf einem Buffet ist dieser Salat auch optisch ein schöner Blickfang.

Zutaten

6           Rote Bete (vorgegart)

2 Hand Quinoa (gekocht)

1/2        Apfel

1          Zwiebel

3          Stengel Koriandergrün

1/2       Zitrone ausgepresst

1 TL    süßer Senf

1 EL   Apfelessig

Salz, Pfeffer, neutrales Pflanzenöl


Zubereitung

  • Quinoa in ausreichend Wasser ca. 20 Min. weichkochen
  • Rote Bete in grobe Stücke schneiden (halbieren, vierteln,  halbieren)
  • Die Zwiebel schälen und halbieren und in halbe Ringe schneiden
  • Das Koriandergrün waschen, die Blätter abzupfen und grob hacken
  • Apfel waschen, achteln und in feine Schnitze schneiden
  • Die Zitrone auspressen
  • In einer Schüssel den Zitronensaft, Apfelessig, Salz, Pfeffer, süßen Senf verrühren und abschmecken
  • Quinoa, Zwiebel, Apfel, Koriandergrün zur Sauce geben und gut vermischen
  • Am Schluss etwas Öl und evtl. Sesam druntermischen



#rote bete #vegan #glutenfrei #Apfel #Quinoa #salat 

9. Februar 2021

Kichererbsensuppe orientalisch (Marokko)



 Eine feine, heimelig wärmende Wintersuppe ist das, Kichererbsen mit Karotten und Kartoffelstückchen gekocht, orientalisch gewürzt und mit etwas Tahinisauce und Sesam dekoriert gibt den Frischekick zum Schluss. Auch Frühlingszwiebelringe machen sich auf der Suppe hervorragend.

Zutaten

200 g        getrocknete Kichererbsen (über Nacht einweichen)
1               große Zwiebel
2               Knoblauchzehen
2 cm        dickes Stück Ingwer
1 TL         Kreuzkümmel (Kumin)
1 TL         Koriandersamen
1-2 TL      Kurkuma gemahlen
1               Chili
2               Karotten
1               Kartoffel
1/2 D.       Kokosmilch
600 ml     Wasser

Salz, Pfeffer, Pflanzenöl


1 EL         Sesam zur Deko
1 Frühlingszwiebelringe zur Deko

Tahinisauce

1 EL          Tahini (Sesammus)
1/2            Zitrone ausgepresst
Salz


Zubereitung

  • getrocknete Kichererbsen über Nacht in ausreichend Wasser einweichen
  • am nächsten Tag das Wasser wegschütten (Blumen gießen)
  • die Zwiebel, die Knoblauchzehen und den Ingwer schälen und fein würfeln
  • die Chili in Ringe schneiden
  • die Karotte schälen und schräg in 3 mm Ringe schneiden
  • Kartoffel schälen und in 1cm breite Würfel schneiden (in kaltes Wasser bis zum Gebrauch legen)
  • in einem Topf 2-3 EL Pflanzenöl erhitzen
  • Kurkuma, Kumin, Koriander, Chili, Ingwer kurz braten
  • Zwiebel- und Knoblauchwürfel dazu geben und glasig anschwitzen
  • die Hälfte der Karotte und die Kichererbsen bis auf 3 EL zu den Gewürzen geben
  • mit Wasser und Kokosmilch aufgießen und 20 Minuten köcheln lassen
  • nach der Kochzeit mit einem Mixstab die Suppe pürieren
  • die Kartoffelwürfel, restliche Karotten und Kichererbsen zur Suppe geben
  • nochmal ca. 20 Minuten bei milder Hitze weich köcheln
  • am Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • für die Tahinisauce die halbe Zitrone auspressen den Saft mit Salz und Sesammus vermixen
  • die Suppe in Teller füllen, mit einem Teelöffel die Sesamkörner und die Tahinisauce verteilen und nach Belieben mit Frühlingszwiebelringe bestreuen


#kichererbsen #vegan #glutenfrei #gemuese #suppe #marokkanisch

7. Februar 2021

Pesto aus Radieschenblättern (Italien / Deutschland)



 Pesto schmeckt immer und egal welches Kraut oder welche Nüsse oder welches Öl man nutzt, es wird immer lecker.

Eigentlich schade, dass die Blätter vom Gemüse so häufig weggeschmissen werden oder gar nicht mehr am Gemüse dran gelassen werden, denn aus Kohlrabiblättern, Sellerieblättern oder wie hier Radieschenblättern lassen sich hervorragende Pestosaucen zaubern.

Die Menge Pesto hier reicht für ein Pastagericht für 4 Personen. Am besten man stellt mehr her, füllt das Pesto in sterile Gläser und das Glas mit Öl auf und kann es im Kühlschrank mehr als eine Woche aufheben. Auch als Topping für Brotscheiben mit pikantem Brotaufstrich eignet sich Pesto immer.


Zutaten

2 Bund        Radieschenblätter
30 g             Pinienkerne
1                   Knoblauchzehe
100-150 g    Olivenöl
1/2 TL           Salz


Zubereitung

  • Radieschenblätter von den Radieschen schneiden, waschen, trocken tupfen
  • die Pinienkerne hell in einer Pfanne ohne Öl anrösten
  • die Knoblauchzehe schälen
  • Mit der Hälfte des Öls alle Zutaten in den Mixer geben und fein mixen
  • Olivenöl nach Bedarf dazu gießen
  • frisch auf gekochten Nudeln oder Reis oder Gnocchi verteilen

#pesto #vegan #glutenfrei #radieschen

Spaghetti mit Semmelbröseln (Toscana)

 Pasta mit Semmelbröseln ist ein einfaches, preiswertes und leckeres Nudelgericht, welches am besten mit Spaghetti oder Pici funktioniert und  von einem grünen Salat hervorragend ergänzt wird.

Im Idealfall hat man aromatisiertes Olivenöl vom Ofengemüse (z.B. Rosmarinkartoffeln etc.) übrig und kann es hier weiter nutzen. Alternativ kann man natürlich diese Pasta mit Kräutern würzen (Rosmarin, Thymian) und frisches Olivenöl nutzen. Und die Semmelbrösel sind natürlich auch vom zu trocken gewordnenem, alten Brot.


Zubereitung 

160 g                gf Spaghetti
1                       Knoblauchzehe
6 EL                 Olivenöl
6 EL                 gf Semmelbrösel
Salz, Pfeffer
evtl. etwas Thymian oder Rosmarin nach Belieben


Zubereitung

  • Nudeln in einem Topf mit ausreichend Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest bis weich kochen
  • die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln
  • in einer Pfanne das Olivenöl auf mittlere Temperatur erhitzen
  • die Semmelbrösel im Öl knusprig braten und den Knoblauch nach ein paar Minuten hinzufügen (er wird schneller schwarz als die Semmelbröseln kross)
  • salzen
  • Die Nudeln durch ein Sieb abgießen, etwas Kochwasser auffangen und mit den Nudeln zu den Semmelbröseln mischen
  • evtl. noch Kräuter hinzugeben
  • mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen
Tipp: nach Belieben mit veganem Parmesan bestreuen


#pasta #vegan #glutenfrei #brot #italienisch #toscana

4. Februar 2021

Apfel Chutney (Indien)

 Das Apfel Chutney ist quasi die indische Version von unserem Apfelmus und passt hervorragend zu Uttapams oder Dosas.

Das Rezept für den Uttapam oder Dosa Teig habe ich schon mal gepostet (22.05.20; 19.08.19) daher gibt's hier das Apfel Chutney Rezept.


Zutaten

4                Äpfel (säuerliche)
1                Chilischote (grün oder rot), frisch oder getrocknet
2-3 EL        Margargine oder Pflanzenöl
1 TL            Kurkuma gemahlen
1 TL            Kreuzkümmel
1 EL            Zucker oder Süßmittel
2                  Zitronensaft (frisch gepresst)
1 TL            Fünfgewürzmischung (asiatische)
Salz


Zubereitung

  • Äpfel nach Bedarf schälen, vom Kerngehäuse befreien, achteln und in kurze Scheibchen schneiden
  • wenn frische Chili verwendet wird waschen und in Ringe schneiden
  • in einer Pfanne die Margarine erhitzen
  • Kurkuma, Kreuzkümmel, Zucker bei mittlerer Hitze unter Rühren kurz anbraten
  • die Apfelstücke hinzugeben und ca. 3 Minuten weiterbraten
  • mit Zitronensaft und 6 EL Wasser angießen
  • zugedeckt das Chutney bei schwacher Hitze ca. 25 Minuten garen bis die Äpfel weich sind
  • bis das Chutney dickflüssig bis cremig ist weiter garen.
  • mit Salz abschmecken und abkühlen lassen 
  • oder heiß in keimfreie Schraubgläser füllen (ist dann länger haltbar).
  • Zu Dosas, Uttapams oder Reibedatschi oder Pfannekuchen servieren



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