22. Dezember 2021

Safran-Risotto mit gebratenen Austernpilzen (Italien)

 Ein Risotto milanese ist immer eine feine Sache und macht mit der Safran gelben Farbe gute Laune. Hier habe ich auch Kurkuma untergemischt. Gebratene Austernpilze mit Lauch geben dem Gericht ein schönes Topping.

 

Zutaten
150 g    Risotto Reis (Vialone oder Arborio)
1           Zwiebel
1           Knoblauchzehe
500 ml  heiße Gemüsebrühe
1 Blatt   Lorbeer
1 EL      vegane Margarine
2 Prisen Safranpulver
1/2 TL    Kurkuma
Salz, Pfeffer
  
1/2 Stange Lauch
1 Hand       Austernpilze
1                kleine Zwiebel
Salz, Pfeffer, Olivenöl


Zubereitung
Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein würfeln
Gemüsebrühe erwärmen
In einem Topf die Margarine erhitzen
Zwiebeln und Knoblauch in den Topf geben, farblos braten, Safran, Kurkuma hinzugeben
Reiskörner in den Topf geben, kurz wenden, Lorbeerblatt hinein geben
Für die nächsten 15 Minuten bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren die Gemüsebrühe portionsweise zu dem Reis gießen
Nach 15 Minuten das Lorbeerblatt entfernen, mit Salz, Pfeffer abschmecken und gegebenenfalls noch weitere 5 Minuten bei niedriger Hitze fertig garen.
 

Die Zwiebel schälen und fein würfeln
Den Lauch in 5mm dicke Ringe schneiden und waschen und in einem Sieb abtropfen lassen
die Austernpilze in 5mm dicke längliche Streifen schneiden
In einer Pfanne das Öl erhitzen
Zwiebeln anbraten, dann die Pilze und den Lauch nach ein paar Minuten hinzgeben und mitbraten
Mit Salz, Pfeffer abschmecken und über das Risotto in Tellern geben




21. Dezember 2021

Ratatouille (Frankreich)

 Ratatouille ist einfach und lecker. Der größte Fehler ist alle Zutaten in der Pfanne gemeinsam anzubraten und am Ende auf einer halbrohen Aubergine herumzukauen. Besser für den Geschmack ist es, wenn jedes Gemüse einzeln angebraten wird und man erst zum Schluss die einzelnen Bestandteile mit einander schmort. Macht mehr Arbeit und das schmeckt man.

Ich finde einfach gekochte Hirse harmoniert besonders gut mit dem Gemüse.


Zutaten

1            Zwiebel
2        
    Knoblauchzehe
1        
    rote Paprika
1            Zucchino
1            Aubergine
5            Tomaten
1 TL       Rosmarin
1 TL       Thymian
1            Lorbeerblatt
1/2        Zitrone ausgepresst

Salz, Pfeffer, Olivenöl


Zubereitung

  • Zucchino und Aubergine waschen, halbieren und je nach Größe in halbe Scheiben schneiden oder vierteln
  • jeweils in ein Sieb legen, großzügig salzen und mit einem Gewicht (z.B. Wasserflasche) beschweren; die Zucchino und Aubergine sollen Wasser verlieren und so nehmen sie beim anbraten weniger Öl auf.
  • Die Paprika waschen und in Stücke schneiden
  • die Tomaten in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen und ein paar Minuten stehen lassen
  • anschließend das Wasser abgießen und die Tomaten häuten und in Stücke schneiden
  • Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln
  • in einer beschichteten Pfanne großzügig Öl erhitzen und nach einander Zucchini, Auberginen, Paprika separat anbraten
  • dann wieder Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel glasig anbraten
  • die Zucchino, Aubergine, Paprika zu den Zwiebeln geben, die Kräuter dazu
  • dann die Tomatenstücke zum Gemüse geben, salzen pfeffern
  • einen Deckel auf die Pfanne legen und bei milder Hitze ca. 35 Minuten schmoren
  • nach der Kochzeit mit Zitronensaft abschmecken


Penne mit Lauch und Walnüssen (Italien)

 Pasta geht immer. Hier mit einer Express-Sauce aus etwas Lauch und Walnüssen. Mit Gomasio bestreut oder anderen Käsealternativen auch super.


Zutaten

200 g        Nudeln
1               kleine Zwiebel
1               Knoblauchzehe
1 Stange   Lauch
2 Hände    Walnusskerne
Salz, Pfeffer, Olivenöl


Zubereitung

  • Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, salzen
  • Nudeln nach Packungsanweisung bissfest kochen
  • Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln
  • Lauch waschen und in 5mm breite Ringe schneiden
  • Walnusskerne grob zerkleinern

  • in einer Pfanne 2-3 EL Öl erhitzen und die Zwiebeln mit Knoblauch glasig braten
  • den Lauch hinzu geben und hell bei milder Hitze weich braten
  • Walnüsse hinzugeben
  • ggfs. mit ein bis zwei Schluck Wasser ablöschen
  • mit Salz, Pfeffer abschmecken
  • Nudeln nach der Kochzeit in ein Sieb abgießen und unter die Lauchmischung



9. Dezember 2021

Miso Suppe mit Sesam (Japan)

 Das  japansiche Brühe Pendant zu unserer Gemüsebrühe. Sehr lecker vor veganem Sushi oder als Frühstück oder zum Aufwärmen an kalten Wintertagen. Eine japanische Brühe Grundkonsistenz "Dashi" besteht aus Kombu Seetang und getrockneten Fischflocken. Die Fischflocken habe ich durch gekörnte Gemüsebrühe ersetzt.

Die Zutaten findet man in einem asiat. Lebensmittelladen, der auch japanische Zutaten führt.


Zutaten

1 Stück         Kombu Seetang (10 x 10 cm)
1 L                 Wasser
1-2 TL           Gemüsebrühpulver

100 g            Sesamsamen oder 4-5 EL Gomasio
4 EL              glutenfreie Misopaste
2                    Frühlingszwiebeln
300 g            Seidentofu (optional)
1                    Karotte in Streifen (optional)


Zubereitung

  • für die Brühe das Wasser in einen Topf füllen
  • den getrockneten Kombu kurz abwischen und im Wasser ca. 10 Minuten einweichen
  • Das Wasser erhitzen und dabei wenn es warm wird den Kombu Seetang entfernen
  • Das Gemüsebrühepulver hinzufügen und ca. 3 Minuten köcheln lassen
  • Dashi ist nun fertig
  • Sesamsamen in einer Pfanne oder Topf ohne Öl hell rösten
  • die Sesamsamen in einem Mörser zu einer Paste zerstoßen
  • in die heiße, noch nicht kochende Brühe das Miso einrühren (geht am leichtesten mit einer Suppenkelle, die man taucht und darin das Miso mit der Brühe mit einem Löffel oder Stäbchen verquirlt)
  • die Suppe aufkochen und die Sesampaste einrühren und kurz köcheln
  • falls gewünscht die optionalen Zutaten wie Gemüsestreifen oder Seidentofu in Stückchen hinzufügen
  • vor dem Servieren Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und in die Suppe geben





#japan #miso #vegan #glutenfrei #suppe #asiatisch #seidentofu #tofu



29. November 2021

Korianderpesto



Wenn ich zuviel Koriandergrün daheim habe will ich es haltbar machen. Daher entscheide ich mich für ein Pesto. Gute Entscheidung, es schmeckt herrlich auf ein veganes Frischkäsebrot oder in der Suppe oder im Tomatensalat. Mit den Nüssen und dem Öl kann man variieren.

 

Korianderpesto
1/2 Bund    Kräuter (z.B. Koriander, Petersilie, Rübchenblätter)
2 EL           geröstete Sonnenblumenkerne
1                Knoblauchzehe
1/2 TL        Salz
100 ml        Sonnenblumenöl

 

Zubereitung

  • in einem Topf ohne Öl die Sonnenblumenkerne hell anrösten
  • in einem Mixer das Koriandergrün mit einer geschälten Knoblauchzehe, Salz, den Sonnenblumenkernen und dem Öl zu einem Pesto verarbeiten 
  • in ein Schraubglas gefüllt mit Öl abgedeckt im Kühlschrank mehrere Wochen haltbar


 #koriander #koriandergruen #pesto #vegan #glutenfrei #brotaufstrich

Rübchen Suppe mit Rübchenstückchen und Korianderpesto



Eine ganz wunderbar festliche Wintersuppe, die auch geschmacklich überzeugt. Beim Pesto ist schmeckt sowohl Petersilien - Pesto als auch Rübchenblätter-Pesto oder Koriandergrün - Pesto. Das Pesto gibt der Suppe eine gewisse Frische und ist eine wunderschöne Dekoeinlage.


Zutaten

500 g        Mairübchen
120 g        Kartoffeln mehlige Sorte
50 g          Sellerie
15 g          Ingwer
1               kleine Zwiebel oder Schalotten
1 TL          vegane Butter
2 EL          neutrales Pflanzenöl
1 TL          Zucker
500 ml      Gemüsebrühe
250 ml      Pflanzensahne (z.B. Hafersahne oder Kokossahne)
Salz, Pfeffer, Muskat, Zitronensaft

Einlage
150 g        Rübchen
1 EL          Öl
1 TL          vegane Butter
Salz, Pfeffer, Zucker

Petersilienpesto oder Korianderpesto
1/2 Bund    Kräuter (z.B. Koriander, Petersilie, Rübchenblätter)
2 EL           geröstete Sonnenblumenkerne
1                Knoblauchzehe
1/2 TL        Salz
100 ml        Sonnenblumenöl

 

Zubereitung

  • Rübchen, Kartoffeln, Sellerie waschen, schälen und in grobe Stücke schneiden
  • Zwiebel, Ingwer schälen und grob würfeln
  • In einem Topf die Butter mit dem Öl auf mittlere Hitze erhitzen und die Zwiebeln mit den Rübchen, Kartoffeln, Sellerie und Ingwer farblos ein paar Minuten dünsten
  • Mit dem Zucker bestreuen und leicht karamellisieren
  • mit der Gemüsebrühe und Pflanzensahne aufgießen und mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen
  • auf mittlere Hitze mit halb geöffnetem Deckel ca. 20 Minuten gar kochen
  • Suppe mit einem Schneidestab oder im Mixer fein pürieren und für ein besonders feines Ergebnis zusätzlich durch ein Sieb streichen
  • mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken
  • für die Suppeneinlage Rübchen schälen und in 5 mm feine Würfel schneiden
  • in einem Topf die Butter mit dem Öl auf mittlerer Stufe erhitzen
  • die Rübchenwürfel dazugeben und farblos kurz andünsten mit 100 ml Wasser ablöschen und bei milder Hitze ca. 15 Minuten weich dünsten, bis die Flüssigkeit verdampft ist
  • mit Salz, Pfeffer und Prise Zucker abschmecken 
  • Suppe in Teller füllen, die Rübchenwürfel in die Mitte geben und außen herum das Pesto  tröpfchenweise verteilen


#mairuebchen #mairuebe #ruebe #vegan #glutenfrei #suppe #wintersuppe #weihnachtsessen #weihnachtsideen

27. November 2021

Blaukraut (Rotkohl) fruchtiger Salat

 Ein herrlicher Wintersalat mit Zimt und Nelke und Apfel und Rosinen, da schmeckt Rohkost auch bei kalten Temperaturen.


Zutaten

1/2        Blaukraut Kopf (Rotkohl)
50 g      Rosinen oder Korinthen oder Sultaninen
1            Zwiebel
1            säuerlicher Apfel
1 Prise   Gewürznelke gemahlen
1/2 TL    Zimt gemahlen
50 g        Walnusskerne

2             Mandarinen ausgepresst
1/2         Zitrone ausgepresst
2 TL        Agavensirup oder andere Süße
4 EL        geröstetes Erdnussöl
Salz, Pfeffer

Optional
weitere Früchte wie Orangenfilets, Datteln, gedörrte Aprikosen, etc.


Zubereitung

  • Rosinen in warmen Wasser einweichen
  • Blaukrautblätter vom Kopf lösen und den Strunk in der Mitte keilförmig herausschneiden
  • Blaukrautblätter waschen und falls man mit einem Mixer arbeitet grob schneiden und in den Mixer geben
  • Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden und in den Mixer geben
  • Apfel waschen, Kerngehäuse entfernen, in grobe Stücke schneiden und in den Mixer geben
  • Bis auf die Walnusskerne und Rosinen alle Zutaten für den Salat in den Mixer geben und kurz und grob zerkleinern
  • abschmecken
  • das Rosineneinweichwasser abgießen oder anderweitig verwenden und Rosinen zum Salat mischen
  • Walnusskerne grob mit den Händen zerteilen und am Schluss über den Salat geben
  • Falls man weitere Zutaten sichtbar im Salat haben möchte, ebenfalls erst nach dem Zerkleinern dazugeben 











#blaukraut #rotkohl #wintergemuese #vegan #glutenfrei #rokost #salat #wintersalat #zimt

26. November 2021

Walnuss Sauce mit Kartoffeln (Saziwi; Georgien)

 Ich liebe dieses georgische Gericht! Eigentlich ein kaltes Sommergericht, ich mag die Sauce am liebsten lauwarm mit heißen Kartoffeln darin. Man kann auch rohe Paprika darin dippen.


Die Gewürze Ringelblume, Schabziger Klee und Koriander sind typisch für georgische Gerichte und super lecker. Ich hab sie in Deutschland beim Drogisten gefunden. Ringelblume färbt leicht gelb, aber weniger als Kurkuma und ist leicht bitter. Auch Schabziger Klee hat eine dezente Bitternote.

Zutaten
400 g   Walnüsse
1          große Zwiebel
3          Knoblauchzehen
1/2 Bd. frischen Koriander
1/2 TL  Koriander gemahlen
1/4       Chili
1/2 TL   Ringelblumenblüten gemahlen
1/2 TL   Schabziger Klee gemahlen
1/4 TL   Bockshornkleesamenpulver
1 EL       Gemüsebrühpulver
500 ml   Wasser
Salz, vegane Butter oder neutrales Pflanzenöl

6-8         Kartoffeln

Zubereitung
  • Kartoffeln schälen, grob würfeln
  • In Salzwasser weich köcheln, je nach Sorte und Größe ca. 15 Minuten
  • Walnüsse in Wasser einweichen
  • Zwiebeln schälen, fein würfeln
  • In einer Pfanne Butter erhitzen und Zwiebeln glasig braten, in einen Mixer umfüllen
  • Walnusswasser abgiessen
  • Knoblauchzehen schälen
  • In den Mixer alle Zutaten füllen und zu einer cremigen Masse mixen
  • Mit Salz abschmecken
  • Die Kartoffeln nach der Kochzeit durch ein Sieb abgießen und in die Walnusssauce geben
  • Durchgezogen über Nacht schmeckt‘s noch besser



#saziwi #walnusssauce #vegan #glutenfrei

Knoblauchsuppe (Frankreich)

In dieser Suppe zeigt sich Knoblauch von seiner milden Seite, auch, wenn sich das Rezept nicht auf den ersten Blick so liest. Und ja, es gehört eine ordentliche Menge an Knoblauchzehen in die Suppe!


Zutaten
12 Knoblauchzehen
1 L Gemüsebrühe
2 Hand voll Cashewkerne (am besten vorher eingeweicht)
2 EL  vegane Butter
1/2    Zitrone (ausgepresst)
Salz, Pfeffer 


Zubereitung
  • die Knoblauchzehen schälen und grob zerkleiner
  • in einem Topf die Butter auf milde Hitze erwärmen
  • den Knoblauch glasig aber farblos kurz in der Butter braten
  • mit der Gemüsebrühe aufgießen und ca 10 Minuten köcheln lassen
  • die Cahsewkerne abgetropft hinzugeben und mitkochen
  • mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft abschmecken

Mit geröstetem Brot servieren.



24. November 2021

Pizza mit Lieblingsbelag Kapern und Zwiebel (Italien)

Es gibt unendlich viele Pizzateigvarianten. Ich bekomme mit der Rezeptangabe auf einer fertigen glutenfreien Mehlmischung ein sehr gutes Ergebnis. Das poste ich hier nicht.

Aber ich schreibe hier auf, was für mich eine richtig gute Pizza über den Boden hinaus ausmacht: 

Eine Tomatensauce (mit Zwiebel und Knoblauch und wahlweise mit Oregano oder Basilikum gewürzt). Am liebsten aus Kirschtomaten aus der Dose, die sehen einfach so hübsch auf der Pizza aus!

Eine Wie-Käse-Alternative: Tahini-Sauce. Unglaublich aber wahr. Lässt sich vorzüglich mitbacken und ist für mich die mit Abstand beste und gesündeste Pizzakäse - Alternative.

Belag: Mein Favorit: Kapern - Zwiebeln.
Auch Ananas (Dose) gibt als "halbe Hawaii-Variante" ein leckeres Ergebnis. Oder Artischocken oder Pilze oder Paprika oder Oliven ... oder frisch vor dem Servieren Rucola oder nur Basilikumblätter ... jetzt ist Kreativität gefragt.


Zutaten (1 Blech)

300 g        glutenfreies Mehl (Teig nach Packungsanweisung herstellen und ruhen lassen)

Tomatensauce
1 Dosen        Kirschtomaten
                    kl. Zwiebel
1                    Knoblauchzehe
1 TL               Oregano oder Basilikum
Salz, Pfeffer, Olivenöl

Tahini Sauce als "Pizza - Käse - Alternative"
2-4 EL        Tahini (Sesammus)
1/2            Zitrone, ausgepresst
1/2 Glas   Wasser

Salz, Pfeffer, Wasser

Belag nach Wunsch
1               Zwiebel
1 Dose     Ananas
1 Hand    Kapern (in Salz)
1/2 Glas Artischocken in Öl
Champignons, grüne Paprika, Oliven, Bohnenmus, Kürbiskerne, Pinienkerne .....


Zubereitung

  • Pizzateig nach Packungsanweisung herstellen und ruhen lassen
  • während der Teig geht die Tomatensauce herstellen
  • Zwiebel, Knoblauch schälen und fein würfeln
  • in einem Topf 3 EL Olivenöl erhitzen und die Zwiebel-, Knoblauchwürfel glasig braten
  • mit den Kirschtomaten aus der Dose aufgießen und 30 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen
  • am Schluss mit Salz, Pfeffer, Oregano abschmecken, kalt werden lassen
  • Die Tahinisauce herstellen
  • Zitrone auspressen
  • Tahinimus dazugeben, salzen, pfeffern
  • Das Wasser schluckweise hinzugeben und mit einem Schneebesen schlagen, bis die Farbe heller geworden ist in etwa von braun zu weiß
  • Wasser je nachdem wie fest die Sauce sein soll hinzu geben.
  • mir ist zu flüssig lieber als zu fest, dann lässt sich die Sauce besser verteilen
  • Den Backofen auf 200° oder 220° Pizzastufe vorheizen (oder Umluft)
  • Belag für die Pizza herrichten
  • auf einem Backblech mit Backpapier ausgelegt den Pizzateig ausrollen
  • die Tomatensauce darauf verteilen
  • dann die Tahini-Sauce verteilen
  • nun den Belag lieber zu eng verteilen
  • am Schluss einen Schuss Olivenöl über die Pizza geben
  • bei 220° Pizzastufe auf dem untersten Einschub ca. 25 Minuten backen bis der Teig knusprig aussieht









#pizza #vegan # glutenfrei #inspiration #italienisch #geniessen #partyideen


Blaukraut (Rotkohl) orientalisch

 Blaukraut kann mehr als nur Beilage sein und Gewürze wie Zimt oder Koriander passen perfekt zu diesem unterschätzen Wintergemüse.


Zutaten
1 kg Blaukraut
4 EL Rotweinessig
1 EL Rosenwasser (türk. Lebensmittel)
1 EL Zimtpulver
1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
2 EL Zucker
Pfeffer, Salz

4 EL Olivenöl
250 ml  Wasser
30 g kandierter Ingwer
1 Hand Datteln
50 g Korinthen oder Rosinen
1 EL  Preiselbeermarmelade


Zubereitung

  • Blaukraut putzen und in dünne Streifen hobeln
  • mit Essig, Rosenwasser und den Gewürzen oben (bis Salz, Pfeffer) mischen und länger als 1 Stunde marinieren
  • den Ingwer in dünne Stückchen schneiden
  • die Datteln in kleine Ringe schneiden

  • in einem Topf das Olivenöl erhitzen
  • das durchgezogene Blaukraut in den Topf geben
  • mit dem Wasser aufgießen und mit Deckel bei milder Hitze ca. 1 Stunde garen
  • wenn nötig etwas Wasser dazu gießen
  • nach ca. 45 Minuten die Datteln und Rosinen dazu geben
  • nach der Kochzeit mit der Marmelade abschmecken
Dazu passen Knödel oder Bratlinge.












#blaukraut #rotkohl #orient #mal anders #vegan #glutenfrei



30. Oktober 2021

Pasta mit Zucchini in asiatischer Tahinisauce

 Eine wilde Kombination mit italienischer Pasta, orientalischer Tahinisauce und einer asiatisch mildem Fünf-Finger Gewürzmischung die je nach Hersteller variiert (Zimt, Galgant, Fenchel, Sternanis, Kardamom).

Zutaten

200 g        glutenfreie Pasta (Spaghetti oder Fusilli oder Penne)
1               Zucchino

              Zwiebel
1               Knoblauchzehe
2 EL          Tahini (Sesammus)
1 TL          Mirin (flüssige Reissüße)
100 ml      Gemüsebrühe
50 ml        Pflanzendrink
1/2 EL       Zitronensaft
1 Msp.       Fünf-Finger Gewürzmischung
Salz, Pfeffer, Pflanzenöl

2 TL         Gomasio (gerösteter Sesam mit Salz) 

 

Zubereitung

  • Nudeln nach Packungshinweis in ausreichend Wasser kochen
  • Zwiebel und Knoblauchzehe schälen, fein würfeln
  • die Zucchino waschen, halbieren und in feine Stücke schneiden (ca. die Nudelgröße)
  • in einer Pfanne 3 EL Öl auf mittlerer Hitze erwärmen
  • die Zucchinostücke farblos braten bis sie weich sind
  • die Zucchinostücke aus der Pfanne in eine Schüssel geben
  • etwas Pflanzenöl wieder in die Pfanne gießen und die Zwiebeln mit Knoblauch glasig braten
  • in einer Schüssel das Tahini mit der Gemüsebrühe verrühren bis es eine homogene Masse ergibt
  • mit der Tahini-Gemüsebrühe die Zwiebeln aufgießen
  • mit Mirin, Fünf Finger Gewürz, Zitronensaft, Salz, Pfeffer abschmecken
  • Zucchinistücke hinzugeben
  • Nudelwasser abgießen und mit derSauce mischen
  • mit Gomasio bestreuen 

 


 

#pasta #vegan #glutenfrei #zucchini #asiatisch #tahini

 
 

8. Oktober 2021

Obatzter aus fermentierten Cashews (Bayern)

 Ein Obatzter gehört zu einem gemütlichen Biergartenbesuch dazu, daher ist es mir ein Anliegen einen soliden Ersatz dafür zu finden. Und dies ist mein bisher überzeugendstes Ergebnis.

Zutaten

500 g        Cashewkerne
300 ml      Mandeldrink
2 EL          helle Misopaste


1/3 TL       Kala Namak (Schwefelsalz)
1/2 TL       Paprikapulver edelsüß
1 TL          Kümmel gemahlen
Pfeffer
Frühlingszwiebeln zur Deko

 

Zubereitung 

  • Cashewkerne ca 4 Std in Wasser einweichen
  • Das Einweichwasser abgießen, Cashews gut abbrausen
  • Cashews mit Mandeldrink und Misopaste im Mixer zu einer feinen Masse pürieren
  • in ein Glas bis oben hin füllen und locker mit einem Tuch oder größeren Schüssel abdecken und ruhen lassen
  • Fermentation: 12 Stunden bei 20 - 24° Raumtemperatur (über Nacht); Starter: Misopaste
  • Cashewkäse mit den Obatzerzutaten herzhaft abschmecken
  • mit Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten zur Brotzeit reichen



#Obatzter #Brotzeit #vegan #glutenfrei #Biergarten #Jause #Aufstrich

5. Oktober 2021

Radicchio gebraten mit Gnocchi (Italien)

 Der Radicchio ist etwas herb und gebraten sehr lecker. So passt er gut zu den weichen Kartoffelgnocchi. Beim Braten fällt der Salat stark zusammen. Gebratener Radicchio schmeckt auch ohne Gnocchi als Vorspeise.

Zutaten für 2 Personen

300 g        Kartoffeln
60 g          gf Mehl (z.B. Schär Brot)
1 EL          gehäuft Ei-Ersatz
Salz, Muskatnuss gerieben

1/2             Radicchio
1                große Zwiebel
2                Knoblauchzehen
1 TL           Rauchsalz
5 - 10 EL   Olivenöl
          
Salz, Pfeffer 

 

Zubereitung Gnocchi

  • Kartoffeln mit Schale in Wasser ca. 35 Minuten weich kochen
  • noch warm schälen und durch eine Kartoffelpresse pressen oder mit der Gabel zerdrücken
  • Mehl, Ei-Ersatz, Salz, geriebene Muskatnuss zur Kartoffelmasse geben und zu einem Teig verkneten
  • in einem großen Topf 3 bis 5 Liter Wasser zum kochen bringen
  • den Kartoffelteig zu eine ca. 5 cm breiten Rolle formen und ca. 5 mm breite Scheiben davon abschneiden (machmal ist es besser die Arbeitsfläche dazu mit Mehl zu bestäuben)
  • die Scheiben in den Händen zu Gnocchi rollen
  • das kochende Wasser im Topf salzen und die Gnocchi hinein geben
  • im siedenden Wasser ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen und abschöpfen 
 

Zubereitung Radicchio

  • Radicchio halbieren, in Streifen schneiden, waschen und abtopfen
  • Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln
  • in einer Pfanne 5 EL Olivenöl auf mittlerer Hitze erhitzen
  • die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig braten
  • den Raddicchio hinzu geben und 5 bis 10 Minuten braten, bis er schön zusammen gefallen ist
  • salzen und ggfs. mit 3 EL Wasser aufgießen
  • mit Rauchsalz und Pfeffer abschmecken
  • mit den fertigen Gnocchi mischen

 



#Radicchio #gnocchi #vegan #glutenfrei #italienisch #primo piatto # pasta



28. September 2021

Schupfnudeln (Deutschland)

 Für die Schupfnudeln mit Sauerkraut macht man einen Teig aus gekochten Kartoffeln und etwas Mehl. Im Anschluss lässt man die Fingernudeln / Schupfnudeln in Wasser ziehen und brät sie danach mit etwas Margarine in der Pfanne mit Sauerkraut fertig. Das Sauerkraut Rezept habe ich schon mal gepostet (stöber mal zum Februar 2021 oder Februar 2020)

Den Teig kann man auch für Gnocchi oder Kartoffelknödel verwenden.

 

Zutaten

300 g        Kartoffeln
60 g          gf Mehl (z.B. Schär Brot)
1 EL          gehäuft Ei-Ersatz
Salz, Muskatnuss gerieben

              Zwiebel
300 g        fertig gekochtes Sauerkraut
2 EL          vegane Butter oder Margarine
Salz, Pfeffer 

 

Zubereitung

  • Kartoffeln mit Schale in Wasser ca. 35 Minuten weich kochen
  • noch warm schälen und durch eine Kartoffelpresse pressen oder mit der Gabel zerdrücken
  • Mehl, Ei-Ersatz, Salz, geriebene Muskatnuss zur Kartoffelmasse geben und zu einem Teig verkneten
  • in einem großen Topf 3 bis 5 Liter Wasser zum kochen bringen
  • den Kartoffelteig zu eine ca. 5 cm breiten Rolle formen und ca. 5 mm breite Scheiben davon abschneiden (machmal ist es besser die Arbeitsfläche dazu mit Mehl zu bestäuben)
  • die Scheiben in den Händen zu Fingernudeln rollen
  • das kochende Wasser im Topf salzen und die Fingernudeln hinein geben
  • im siedenden Wasser ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen und dann abschöpfen
  • in einer Pfanne die Margarine erhitzen
  • die Zwiebel schälen und fein hacken oder in dünne Streifen schneiden
  • die Zwiebel in der Pfanne glasig braten und die Schupfnudeln dazugeben und leicht bräunen
  • das Sauerkraut hinzugeben und alles ein paar Minuten unter schaben fertig braten





#schupfnudeln #fingernudeln #vegan #glutenfrei #tradition geniessen

23. September 2021

Feigensalat

 Ein himmlischer Sommersalat, der mit Optik und Geschmack punktet! Super, wenn man veganen Mozzarella zusätzlich in Stückchen über die Feigen gibt.

 

Zutaten

2 - 3        Feigen pro Person
6 Blatt     Basilikum pro Person

Vinaigrette, ca. pro Person
1 EL        Agavensaftsirup
1 EL        Balsamico Essig (je süßer desto besser)
1 EL        Wasser
2 EL        Olivenöl
Salz, Pfeffer


Zubereitung

  • Feigen waschen
  • Harte obere Spitze abschneiden, kreuzförmig, nicht ganz durch schneiden
  • Bei jedem Viertel unter der Haut einen Schnitt im weißen Schalenbereich schneiden, falls jemand die Schale nicht essen möchte
  • tulpenförmig auf einer flachen Schale anrichten
  • Basilikumblätter in die Zwischenräume der Feigen geben
  • die Vinaigrette in einem Gefäß mit einem Löffel gut verrühren und abschmecken
  • mit einem Löffel in und um die Feigen geben

 


 

#Feigen #Salat #vegan #glutenfrei #Basilikum #Vorspeise #buffet

Rote Linsen Curry mit Spinat (Indien)

Bei Jamie Oliver finde ich immer wieder Rezepte, die mich inspirieren und ich mich freue glutenfrei und vegan abzuwandeln.

Für das Brot ein helles Baguette Brot backen und damit das Linsencurry auftunken. Oder einfach Reis dazu servieren. Der frische Tomatensalat geht schnell und ergänzt den Geschmack des Linsencurries.


Zutaten

1            Zwiebel
2            Knoblauchzehen
3 cm      Ingwer
1 Bund  Koriandergrün

1            Paprika rot
1            Chili
300 g     rote Linsen
50 g       schwarze Bohnen (eingeweicht und separat weich gekocht)
4 Würfel TK Spinat
1 TL       schwarze Senfkörner
1 TL       Kurkuma
1 Msp.   Bockshornkleesamenpulver
1 TL      Kumin
1 TL      Koriandersamen
1 Dose  Kokosmilch
1/2         Zitrone ausgepresst
Salz, Pfeffer, neutrales Pflanzenöl oder Margarine

Kirschtomaten
Salz, Pfeffer, Olivenöl, Zitronensaft
(1/3 Zitrone)

 

Zubereitung

  •  TK- Spinat aus der Kühlung holen und in eine Schüssel geben
  • Bohnen in ausreichend Wasser weich kochen
  • Brot backen
  • Zwiebel schälen und halbieren 
  • Knoblauchzehen und Ingwer schälen
  • Paprika und Chili von Samen und weißen Zwischenwänden säubern
  • in einen Mixer die Hälfte der Zwiebel, das Koriandergrün mit Stielen (evtl. ein paar Blätter für die Deko zurückbehalten), Ingwer, Paprika, Salz, Pfeffer geben und zu einer Gewürzpaste mixen
  • in eine tiefe Pfanne oder Topf mit 2 EL Öl die Senfkörner, Kurkuma, Bockshornkleesamenpulver, Kumin und Koriandersamen erhitzen bis sie springen
  • zur Gewürzpaste in den Mixer geben und fein pürieren
  •  in die selbe Pfanne oder Topf abermals 2 EL Öl geben und auf mittlere Hitze erwärmen
  • die Gewürzpaste nun hineingeben und unter Rühren kurz braten
  • die Linsen, Spinat hinzugeben und  mit Kokosmilch aufgießen
  • Kokosmilchbehälter noch zweimal mit Wasser füllen und nochmal die Linsen damit aufgießen 
  •  zugedeckt auf milder Hitze ca. 12 Minuten köcheln lassen, öfters umrühren
  •  die Bohnen ohne Wasser zu den Linsen geben, mit Salz, Pfeffer abschmecken
  • die Tomaten waschen und halbieren oder vierteln
  • Tomaten mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft (etwas weniger als eine 1/2 Zitrone ausgepresst), Olivenöl marinieren
 

 
 
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17. September 2021

Janssons frestelse - Janssons Versuchung - Kartoffelauflauf (Schweden)

 Den schwedischen Kartoffelauflauf habe ich bei meinen Au pair Eltern kennengelernt. Im schwedischen Rezept ist die "besondere Zutat" geschmackgebende Anchovis. Bei der veganen, glutenfreien Variante komme ich mit in Meersalz eingelegten Kapern auf ein sehr schmackhaftes Ergebnis, dass in die gleiche Richtung geht.


Zutaten
1 kg     Kartoffeln
3          Knoblauchzehen
1          große Zwiebel
10-20   in Meersalz eingelegte Kapern
80 g     Margarine
1-2 TL Thymian
         Bio Zitrone (nur die Schale wird verwendet)
2          Creme vega
1/2       veganen Frischkäse
300 ml Pflanzendrink
6 EL    glutenfreie Semmelbrösel
Salz von den eingelegten Kapern, Pfeffer, Olivenöl

 

Zubereitung

  • den Backofen auf 200° C vorheizen
  • die Kartoffeln schälen und grob raspeln oder in dünne Pommesstreifen schneiden
  • eine Knoblauchzehe schälen und halbieren und die Auflaufform damit ausreiben
  • anschließend mit einem Teil der Margarine die Form ausfetten
  • Knoblauchzehen schälen und fein würfeln
  • Zwiebel schälen, halbieren und in feine Halbringe schneiden
  • in einer Pfanne 2-3 EL Olivenöl erwärmen und bei mittlerer Hitze die Zwiebel und Knoblauch glasig braten
  • Kapern aus dem Salz fischen
  • In die Auflaufform die Hälfte der Kartoffeln einfüllen
  • mit Salz der Kapern, Pfeffer, Thymian und abgeriebene Zitronenschale würzen
  • Die Kapern mit den gebratenen Zwiebeln mit Knoblauch auf den Kartoffeln verteilen 
  • die zweite Hälfte der Kartoffeln über die Zwiebeln etc. decken
  • mit Salz der Kapern, Pfeffer, Thymian und abgeriebene Zitronenschale würzen
  • In einem Mixer die Creme vega, den Frischkäse und den Pflanzendrink zu einer sahnigen Masse vermixen und über die Kartoffeln geben. Sie sollten gut in der Flüssigkeit liegen
  • auf der Oberfläche die Semmelbrösel schön verteilen
  • von der restlichen Margarine Flöckchen auf Janssons frestelse verteilen
  • bei Umluft 190°C mittlere Schiene ca. 45 Minuten goldbraun backen 
 
 


 
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12. September 2021

Natto Frühstücks Bowl (Japanisch)

 Natto - fermentierte Sojabohnen gibt es in Asia Märkten portionsweise verpackt in deren Tiefkühltruhen. Die Saucenbeutel sind weder vegan noch glutenfrei, die muss man ersetzen. Ich mag diese Kombi auf lauwarmen Reis und Frühlingszwiebeln besonders gerne.

Der Reis ist meistens eine, von einem Hauptgericht noch übriggebliebene Restmenge, die ich mit wenig Wasser leicht erwärme.


Zutaten

1    Schale   Natto (über Nacht auftauen lassen) pro Person

1-2 Hand lauwarmen Reis pro Person

1/2 Frühlingszwiebel pro Person

5   Basilikumblätter

1 EL  geröstete Sesamkörner

1/2 Avocado

1/2 Zitronensaft

Salz, Pfeffer

Sauce pro Person

1 TL gf Sojasauce

1/3 TL mittelscharfer Senf

1/2 TL Mayonnaise


Zubereitung

  • Die Natto Schale öffnen und die Sauce entsorgen
  • Die Plastikfolie an einer Ecke über den Schalenrand ziehen, die Schale schließen, Deckel und Boden mit einer Hand festhalten und mit der anderen die Folie in einem Ruck herausziehen und Fäden lösen (ist so fädenziehend wie heißer Mozzarella)
  • In einem Schälchen die Ersatzsauce aus Sojasauce, Senf, Mayonnaise verrühren
  • Mit asiatischen Ess-Stäbchen die Sojabohnen verquirlen, dass sie mehr Fäden produzieren
  • Sojabohnen zur Sauce geben
  • Die gewünschte Reismenge erwärmen
  • Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden
  • Basilikum fein hacken
  • Avocado halbieren, Streifen schneiden und mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer würzen
  • Reis mit Sesamkörnern vermischen
  • In eine Schale den Reis geben
  • Darauf das Natto, Frühlingszwiebeln, Avocado verteilen und mit Basilikum dekorieren
  • Macht Spaß mit Ess-Stäbchen zu essen






6. September 2021

Lasagne (Italien)

 Lasagne mal ganz klassisch, vegan und glutenfrei? Ich mag die Tomaten ragout Sauce mit Sonnenblumenkernschrot und/oder Berlinsen. Die weiße Sauce ist eine Wie-Käse-Sauce auf Gemüsebasis, die sich auch beim Backen toll verhält, hier aufgepeppt mit weißer Misopaste, weil ich zu wenig Karotte hatte. Auf den Barilla Lasagne Nudeln war die Backzeit mit 60 Min. angegeben, die habe ich eingehalten. Andere Nudeln sind bereits nach 35 Min. durch. Es lohnt sich die Backzeit zu beachten und ggfs. die Hitze dementsprechend zu reduzieren. Los gehts.

Zutaten Ragout

1 P.     Lasagne Blätter gf/v
1         Tasse Sonnenblumenkerne (im Blitzhacker kurz grob schroten)
1         Tasse Berglinsen
1         Zwiebel
2         Knoblauchzehen
2 D.    passierte Tomaten
1 gr.   Schluck Weißwein oder Zitronensaft
1 gr.   Schluck Pflanzendrink
10      Blätter Basilikum
1 TL   Oregano
2         Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer, Olivenöl

Zutaten Wie-Käse-Sauce

300 g   Kartoffeln, mehlig
120 g   Karotten
1           mittelgroße Zwiebel
1           Lorbeerblatt
1 TL      Misopaste (oder Gemüsebrühe)
500 ml  Wasser

120 g   Cashewkerne (eingeweicht) oder anderes Nussmus (Mandel-, Sesam-)
1-2        Knoblauchzehen
2 TL      mittelscharfer Senf
2 TL     Zitronensaft oder Apfelessig
1/2 TL  Salz
1 EL   geschmolzene Margarine (optional)
Pfeffer, Kurkuma (nach Bedarf)

6 TL        Margarine oder vegane Butter

Zubereitung

  • Sonnenblumenkerne grob schroten
  • Zwiebel, Knoblauch schälen und fein würfeln
  • in einem Topf 3-4 EL Olivenöl erhitzen
  • Zwiebel- und Knoblauchwürfel hinzugeben und glasig anschwitzen
  • Sonnenblumenkerne und Linsen hinzugeben
  • mit Weißwein und Pflanzendrink aufgießen
  • die Tomaten passate hinzugeben
  • Lorbeerblatt hinzufügen
  • ca. 35 Minuten bei leichter bis mittlerer Hitze köcheln lassen
  • Basilikum und Oregano hinzugeben
  • mit Salz, Pfeffer abschmecken
  • das Lorbeerblatt vor dem Schichten entfernen

  • Für die Wie-Käse-Sauce das Gemüse schälen und klein schneiden
  • in einem Topf Zwiebelwürfel, Kartoffeln, Karotte, Lorbeerblatt, Misopaste mit dem Wasser ca. 15 Min. weich kochen
  • mit einem Pürierstab oder im Mixer pürieren
  • restliche  Saucen-Zutaten nach dem Kochen hinzu geben
  • fein pürieren, abschmecken, ggfs. mit Kurkuma etwas gelber färben

  • Den Backofen auf 200°C vorheizen (Umluft)
  • Die Auflaufform mit Olivenöl einfetten
  • einen Schöpfer Linsenragout in die Auflaufform geben
  • darauf eine Schicht Lasagne-Platten verteilen
  • auf den Nudeln großzügig Linsenragout verteilen
  • darauf eine Schicht der Wie-Käse-Sauce gießen
  • eine neue Schicht Lasgneplatten verteilen, ... so fortfahren
  • Letzte Schicht: Lasagne-Blätter auf der Wie-Käse-Sauce verteilen
  • wieder mit Wie-Käse-Sauce übergießen
  • vegane Butter- oder Margarine-Flöckchen verteilen

  • je nach Backzeit der Lasagne-Platten (siehe Verpackung) 35 bis 60 Minuten bei 180°C Umluft backen, ggfs. bei langer Backzeit die Hitze auf 160° C reduzieren oder die letzten 5 Minuten bei 200° C goldbraun übergrillen





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