29. September 2020

Reis-Gemüsepfanne mit Soja-Sesam-Sauce (Korea)



 Oh mein Gott, nichts daheim, keine Lust auf kochen und trotzdem was leckeres gezaubert, diese koreanische Reis-Gemüsepfanne kocht sich fast von selbst und ist zum Reinlegen.

Zutaten

1 Tasse    Reis (z.B. Basmati, Jasmin)

2 Hände   buntes Gemüse (z.B. Brokkoli, Weißkraut, Karotte, TK-Erbsen, Zucchini, Pilze, Sprossen)

2 Tassen    Wasser

Sauce

2 EL            Sesamkörner

1                 grüne Chili

1 TL            Paprikapulver edelsüß

1                 kleine Knoblauchzehe

2                 Frühlingszwiebeln 

1/2 TL        Zucker oder Agavensaftsirup

3-5 EL        glutenfreie Sojasauce

3 EL            Sesamöl

 

Zubereitung

  • Reis 3-4 waschen bis das Wasser klar ist und immer wieder abgießen
  • Gemüse waschen und fein in optisch schöne Stücke stifteln
  •  in eine Pfanne oder breiten Topf den Reis füllen
  • das Wasser darauf schütten
  • das Gemüse darauf verteilen
  • mit Deckel schließen und ohne zu öffnen erst bis es kocht erhitzen und dann auf mittlerer bis kleiner Hitze ca. 15 Minuten  dünsten bis der Reis gar ist
  • für die Sauce den Sesam ohne Öl hell rösten und umfüllen
  •  Knoblauchzehe, Chili fein zerkleinern
  • die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden
  • in einer Schüssel mit Sojasauce, Zucker, Paprikapulver und den restlichen zutaten zu einer Sauce verrühren
  • vor dem Servieren den Gemüsereis auf dem Teller mit der Sauce beträufeln und vermischen


28. September 2020

Spinat-Spätzle (Knöpfle) mit Schwammerl-Käse-Sauce (Schwaben)



 Da ich mit glutenfreien Nudelteigexperimenten bisher nur mäßig Erfolg hatte, hab ich mir gedacht, dass ich mich mal wieder an Spätzle wagen könnte. Da ich diese grüne Spinat-Variante immer schon sehr mochte, gab's diese. Ja es ist ein bisserl aufwendiger als Grillgemüse und weniger gesund, aber ich denke die Abwechslung macht's!

Für eine helle Variante einfach den Spinat weglassen, mit etwas Kurkuma die Spätzle leicht gelblich färben und die Flüssigkeitsmenge so anpassen, dass ein "dickflüssiger Pfannekuchenteig" entsteht.

Zutaten

150 g            glutenfreies Mehl (z.B. Schär Universal Mix)

50 g              Maismehl (z.B. PAN, Favero)

2 EL               Sojamehl

1/4 TL          Natron

3 Brocken    TK-Blattspinat  

200 ml         Hafermilch

100 ml        Mineralwasser

Salz, Schwefelsalz (Kala Namak), Muskat, Pfeffer, ggfs.  Kurkuma

Sauce

1                     Schalotte

2 Hände        Champignons

100 g             Räuchertofu

1 Rezept        Wie Käse Sauce ( gepostet am 19.10.2019)


 

Zubereitung

  • den TK-Spinat in warmen Wasser oder mit Geduld auftauen lassen
  • abgießen und fest ausdrücken
  • in einem Mixer den Spinat zerkleinern
  •  in einer Küchenmaschine die trockenen Zutaten vermengen
  • den Spinat dazu geben und mit Hafermilch und Wasser alles zu einem festen Pfannekuchenteig vermischen
  •  mit Salz, Kala Namak, geriebenen Muskat, Pfeffer abschmecken
  •  (für die helle Variante auch mit Kurkuma leicht färben)
  •  in einem großen Topf worauf dein Spätzlesieb passt 1/2 bis 3/4 mit Wasser füllen und zum kochen bringen
  •  salzen und Hitze so reduzieren, dass das Wasser unter dem Siedepunkt bleibt
  •  erst jetzt das Spätzlesieb auflegen, wenn es vom Wasser warm wird, dann trocknet der Teig zu schnell!
  • Old school Variante: Teig vom sehr flachen Brett über eine Kante schaben
  • Spätzlesieb: portionsweise den Teig auf das Sieb geben und mit einem Teigschaber ins Wasser durchdrücken
  •  Sieb vom Topf abnehmen und wenn die Spätzle an der Oberfläche schwimmen mit einem Sieb herausschöpfen oder alles durch ein Sieb abgießen
  •  mit kalten Wasser abkühlen, sonst verkleben die Spätzle leicht
  •  Für die Sauce: die Schalotte schälen und in Würfel schneiden
  • die Champignons putzen
  • den Räuchertofu würfeln
  • parallel die Wie-Käse-Sauce (Post vom 19.10.2019) kochen
  • in einer Pfanne erst den Tofu braten
  • dann Zwiebeln und Chamipgnons braten und mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • mit der fertigen Wie-Käse-Sauce vermischen oder schichtweise über die Spätzle geben und servieren.

 



23. September 2020

Pasta amatriciana (Italien)



 Einfach veganisiert und super lecker! Eine Nudelsauce alla amatriciana ist ursprünglich eine Tomatensauce mit gebratenem Speck. Stattdessen Räuchertofu-Würfel und mit etwas Rauchsalz abgerundet hat dieses Gericht alles um mit dem Klassiker mitzuhalten.

Zutaten

160 g        glutenfreie Nudeln (Rigatoni, Spaghetti)

1/2 P.        Räuchertofu

1                Zwiebel

1                kleine Knoblauchzehe

2                Tomaten

1 EL           Zitronensaft (frisch gepresst von 1/2 Zitrone) oder 1 Schluck Weißwein       

Basilikumblätter oder Petersilie

Salz, Pfeffer, Rauchsalz, Olivenöl


Zubereitung

  • den Räuchertofu in kleine, 5mm große Würfel schneiden
  • in einer beschichteten Pfanne 2 EL Olivenöl auf mittlerer Hitze erhitzen und die Tofuwürfel rundherum ca. 10 Minuten anbraten
  • umfüllen
  • Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein würfeln
  • Tomaten waschen, halbieren, den Strunk entfernen und würfeln
  • Nudelwasser in einem großen Topf aufkochen, salzen und Nudeln nach Anleitung bissfest kochen
  • die Pfanne, in welcher die Tofuwürfel gebraten wurden mit etwas Olivenöl erneut erhitzen
  • Knoblauch und Zwiebelwürfel in die Pfanne geben und glasig braten
  • die Tomatenwürfel hinzugeben
  • mit dem Zitronensaft ablöschen und parallel zu der Pasta ca. 10 Minuten einkochen
  • ggfs. mit etwas Nudelwasser als Flüssigkeit aufgießen
  • Basilikum oder Petersilie hacken und am Schluss zur Tomatensauce geben
  • die Tofuwürfel unter die Sauce mischen
  • mit Rauchsalz, Salz und Pfeffer abschmecken
  •  Pasta unter die Sauce mischen
Mit Käsealternative und frischem Pfeffer servieren

21. September 2020

Polenta mit Rosmarin und getrockneten Tomaten (Italien)

 Perfekte, sommerliche Beilage zum Grillen oder beim Picknick sind gebratene Polentawürfel, die man mit Kräutern, wie Salbei oder Thymian verfeinern kann oder in dieser Variante hier mit Rosmarin und getrockneten Tomaten. Auch Sesamkörner und geröstete Pinienkerne sind leckere Varianten und optisch immer ein Hingucker.

Zutaten

1 Tasse      Polentagrieß

2 Tassen    Wasser

1 TL             Brühpulver

2 TL             Rosmarin

5                   getrocknete, eingelegte Tomaten in Öl

Salz, Olivenöl

 

Zubereitung

  • Tomaten in Stückchen hacken
  • Wasser aufkochen
  • Brühpulver dazugeben
  • Polentagrieß zum Wasser unter Rühren geben und nach Packungsanleitung  bei niedriger Hitze klümpchenfrei weich kochen (je nach Polenta ca. 15 Minuten)
  • am Schluss den Rosmarin und die Tomaten unterrühren und mit Salz abschmecken
  • Eine rechteckige Form oder Backblech mit Öl einfetten oder mit Backpapier auslegen
  • Polenta einfüllen und abkühlen lassen
  • in einer Pfanne das Öl auf mittlerer Hitze erhitzen
  • die abgekühlte Polenta in Würfel schneiden
  • goldbraun in der Pfanne knusprig braten
       Warm oder kalt servieren, z.B. auf einem Salat, wie Croutons anrichten




 

19. September 2020

Palak Tofu oder Saag Tofu (Indien)



 Den milden Geschmack vom indische Palak Paneer Gericht - milder Käse in Spinatcreme mag ich sehr und schmeckt mit Tofu sehr ähnlich. Frische bekommt das Gericht durch frisch geriebenen Ingwer am Schluss.

Eine Frühlingsvariante ist 1/3 des Spinats durch Bärlauchblätter zu ersetzen, die roh mit dem Spinat püriert werden.

Zutaten

1 kg        frischer Spinat (oder 500 g TK Spinat)

100 g      Tofu

2-3          Knoblauchzehen

1            Zwiebel

2-3 cm    Ingwer

1            grüne Chilischote, mild

1 Hand    Koriandergrün

100 ml    Pflanzendrink

150 ml    Kokosmilch

1 TL        Kurkuma

1 Prise    Asa foetida gemahlen (Teufelsdreck, Achtung: nicht immer glutenfrei) 

1/4 TL    geriebene Muskatnuss

1/4 TL    Kardamompulver

1/4 TL    Korianderpulver

2 TL       Garam Masala

Kokosöl oder anderes Pflanzenöl, Salz, Pfeffer

 

 Zubereitung

  • den Tofu in Küchenrolle wickeln und fest das Wasser ausdrücken ohne dass der Block zerbricht
  • in Würfel nach Wunsch schneiden
  •  den Spinat in Wasser kurz blanchieren oder TK-Spinat in warmen Wasser auftauen lassen
  • abgießen und Wasser ausdrücken
  • entweder jetzt hacken oder das Curry am Ende mit einem Mixstab pürieren
  • Zwiebel, Knoblauchzehen, Ingwer schälen und würfeln
  • Chili in feine Ringe schneiden
  • Koriandergrün hacken (etwas -Grün für die Deko separieren)
  • in einem Topf 2-3 EL Öl erhitzen
  • Kurkuma, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chili im Öl kurz glasig braten
  • den Spinat hinzugeben
  • Gewürze bis auf das Koriandergrün hinzugeben
  • mit Pflanzendrink und Kokosmilch aufgießen und ca. 20 Minuten auf milder Hitze köcheln lassen bis eine dicke Sauce entstanden ist.
  • Koriandergrün zum Curry geben, mit dem Mixstab pürieren
  • Curry mit Salz, Gewürzen und frisch geriebenem Ingwer abschmecken
  • Tofuwürfeln in die Currysauce geben und 3 Minuten ziehen lassen.
 
     Mit Reis servieren.



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