27. Dezember 2020

Marzipankartoffeln selbstgemacht

 Selbsthergestelltes Marzipan schmeckt frischer und man kann den Geschmack individuell beeinflussen. Im starken Mixer (bei mir im Thermomix) sind die köstlichen Kugeln schnell gemacht.

Zutaten

200 g    Zucker
200 g    geschälte Mandeln oder gemahlene Mandeln
1/3        Fläschchen Bittermandelaroma
10 g       Rosenwasser
15 g       Orangenlikör (oder Amaretto oder Cognanc)
50 g       Kakaopulver (ungesüßt)


Zubereitung

  • Zucker im Mixer auf höchster Stufe ca. 15 Sekunden zu Puderzucker verarbeiten und umfüllen
  • Mandeln fein zu Mandelmehl mahlen (ca. 20 Sekunden, Stufe 6-8)
  • restliche Zutaten bis auf das Kakaopulver (!) zum Mandelmehl hinzufügen und 2:30 Minuten zu Marzipan verkneten, dass es glänzt
  • schnell zu ca. 3 cm Durchmesser Kugeln mit den Händen formen 
  • etwas Kakaopulver in eine Schüssel sieben und die Kugeln in Kakao wälzen
  • Alternative: mit Kakaobutter besprühen oder einpinseln um ein Austrocknen zu verhindern

#marzipan #vegan #glutenfrei #mandel #suess #geschenk #nuesse

Bratäpfel mit Vanillesauce (Deutschland)


Ein einfaches Winterdessert, herrlich und bei der Füllung kann man nichts falsch machen, sie schmeckt immer! Die Minimalfüllung ist vegane Margarine, Zimt und Zucker. Als Upgrade ist alles erlaubt was schmeckt: gehackte Nüsse, Kokosflocken, Crunchmüsli, Trockenfrüchte wie Cranberries oder Rosinen, Weihnachtskekse, Spekulatius, Orangeat, Zitronat, kandierter Ingwer, ein paar Spritzer Rum, Cognac oder Obstler ... seid kreativ!

Zu den Bratäpfeln schmeckt immer Vanilleeis oder Vanillesauce, die auch schnell gezaubert ist.


Zutaten

4            Äpfel (Boskop)
100 g    Margarine
100 g    Zucker oder Datteln
1/2 TL   Zimtpulver (oder Lebkuchengewürz)
1 EL       Rosinen (oder andere Trockenfrüchte)
1 Hand Walnüsse oder Mandeln oder Haselnüsse
1 EL       Haferflocken
1 Schluck Obstler (z.B. Williams Birne)

neutrales Pflanzenöl

Vanillesauce
2 TL        Speisestärke
300 ml    Pflanzendrink (Hafer-, Reis-, Sojamilch)
2 EL        Zucker
1 Prise    Salz
2 Msp.    Vanille pulverisiert oder Vanillezucker oder 1/2 Vanilleschote


Zubereitung

  • Margarine mit allen Zutaten außer dem Pflanzenöl vermischen und abschmecken
  • den Backofen auf 200°C vorheizen
  • eine ofenfeste Auflaufform mit dem Pflanzenöl dünn ausfetten
  • die Äpfel waschen und mit einem Apfelausstecher oder einem Messer das Kerngehäuse ausstechen
  • mit einem Spatel oder Teelöffel oder einer Spritztülle die Füllung in die Äpfel drücken und großzügig auf dem Apfel aufhäufen
  • im Backofen im oberen Drittel bei 180°C ca. 20-25 Minuten backen

  • für die Vanillesauce in einem kleinen Gefäß die Speissestärke mit wenig kaltem Wasser  (1-2 EL) glatt rühren und beiseite stellen
  • in einem Topf den Pflanzendrink mit Zucker und restliche Zutaten unter Rühren erhitzen
  • wenn der Pflanzendrink kocht die Speisestärke rührend hinzufügen und einmal aufkochen lassen, 1 Minute köcheln und ständig rühren
Die Bratäpfel heiß mit der lauwarmen Vanillesauce servieren.




#apfel #vegan #glutenfrei #bratapfel #nuesse #dessert #deutsch #weihnachten #backofen

21. Dezember 2020

mit Bohnenmus gefüllter Hefeteig (Georgien)

 Das Bohnenmus macht man aus Kidney, Borlotti oder Saubohnen, schmeckt immer. Alleine ist das Bohnenmus (Lobio) eine Beilage bei einer georgischen Festtafel. In Hefeteig gefüllt kauft man es den ganzen Tag als "To go" Snack (Lobiani).

Zutaten

500 g         getrocknete Bohnen (über Nacht in Wasser einweichen)
1-2              Zwiebeln
3 Stangen Staudensellerie
1                 Tomate
50 g            Koriandergrün (oder Petersilie)
1/2 TL        Bohnenkraut
1-2              Lorbeerblätter
2-3             Knoblauchezehen
3 EL           neutrales Pflanzenöl
Salz, Pfeffer, Koriander gemahlen (optional)

Hefeteig

400 g        glutenfreies Mehl z.B. für Brot
100 ml      Wilde Hefe - Wasser
50-100 ml    lauwarmes Wasser
1 EL            Sojamehl
1 EL            Chia Samen
1/2 TL        Zucker
1 TL            Salz
2 EL            neutrales Pflanzenöl

 

 Zubereitung Bohnen (Lobio)

  • über Nacht eingeweichte Bohnen durch ein Sieb das Wasser abgießen
  • Bohnen mit neuem Wasser in einem Topf aufsetzen und zum kochen bringen
  • ca. 20 Minuten vorkochen.
  • Zwiebeln, Knoblauch schälen und fein würfeln
  • Sellerie waschen, evtl. Fäden abziehen und in daumendicke Stücke schneiden
  • Tomate waschen und in grobe Stücke schneiden
  • in einem hohen Topf das Öl auf mittlerer Hitze erhitzen
  • Zwiebelwürfel und Knoblauch hinzugeben und glasig braten
  • Kräuter und Sellerie dazugeben
  • Tomatenwürfel hinzugeben
  • mit Bohnen und etwas Bohnenwasser aufgießen und ca. 45 Minuten weich köcheln
  • bei Bedarf weiteres Bohnenkochwasser hinzugießen 
  • erst nach der Kochzeit mit Salz, Pfeffer, Koriander abschmecken!
  • dann mit einem Mixstab zu einer Paste pürieren, ggfs. mit Kochwasser aufgießen
Hefeteig
  • Mehl, Sojamehl, Zucker in eine Rührschüssel geben und Chia Samen hinzufügen
  • mit Hefewasser oder Hefe hinzufügen und mit lauwarmen Wasser aufgießen und zu einem Teig verkneten
  • wenn ein Teig, der nicht mehr klebt entstanden ist, salzen undnochmals kneten
  • mit dem Öl kurz verkneten, auf dem Teig das Öl verteilen und abgedeckt den Teig gehen lassen bis er sein Volumen vergrößert hat (mehrere Stunden, bei mir über Nacht)
  •  den Backofen auf 200°C vorheizen
  • den Hefeteig in 2 Hälften teilen und flach und rund ausrollen
  • eine Tarteform mit Backpapier auslegen oder mit Mehl bestäuben
  • eine Hälfte des runden Hefeteiges in die Tartform geben
  • mit ausgekühltem relativ festem Bohnenmus dick bestreichen
  • mit der zweiten runden Hefeteig-Hälfte abdecken und an den Rändern andrücken
  • mit etwas Öl bepinseln
  • bei 180°C ca. 45 Minuten backen.
  • Lauwarm oder kalt servieren

 




#bohnen #vegan #glutenfrei #lobio #georgien #brot #hefeteig #snack

13. Dezember 2020

Obst Crumble (England)

 Da ich mein Obst für die Wilde Hefe alle 2 Wochen austausche, wird dieses Obst entweder verbacken oder zu einem Obst Crumble weiter verarbeitet.

Zutaten

2 - 3           Äpfel oder anderes Obst, Beeren, TK Früchte
                   Obst von der Wilden Hefe (ohne Kerngehäuse)
1 cm          Ingwer (optional)

200 g        Haferflocken
2 EL           glutenfreies Mehl
140 g        Zucker oder Agavensaftsirup etc.
1/2 TL       Zimtpulver
1 Prise       Salz
140 g        Margarine

 

Zubereitung

  • Backofen auf 200° C vorheizen
  • Obst nach Wunsch in Stücke vorbereiten
  • ggfs. Ingwer schälen und reiben
  • in einem Mixer alle Zutaten von "Haferflocken bis Margarine" zu Streusel vermixen
  • in einer Auflaufform das Obst und den Ingwer verteilen
  • die Streusel darauf verteilen
  • im Backofen bei 200°C Umluft auf der mittleren Einschubleiste oder eine darüber ca. 10 Minuten backen (bis es zu duften beginnt!) 
  • lauwarm mit Vanilleeis servieren
 


 #obst #vegan #glutenfrei #crumble #apfel #birne #dessert #suess
 

Wide Hefe - Hefewasser aus Obst

 Da im ersten Lockdown 2020 die Hefe lange knapp oder nicht verfügbar war, habe ich angefangen dieses Hefewasser selbst zu machen.

Jetzt habe ich immer Hefewasser daheim, das ist soooo toll. Und mit der Zeit wird das Hefewasser auch immer triebstärker. 

Tipps: 

  • das Hefewasser immer wieder schütteln (beugt der Schimmelbildung vor)
  • Hohes schmales Gefäß mit gut schließendem Deckel nehmen (beugt Schimmelbildung vor)
  • alle 2 Wochen die Obstschnitze wechseln und zu Obst Crumble verarbeiten (siehe Rezept)
  • alle 2 Wochen mit 1-2 EL Zucker die Hefe füttern (baut sich ab)
  • Ich nehme ausgediente Passate-Flaschen
 
Zutaten
1/2         Bio-Apfel oder 2 Datteln
2 EL        Zucker
ca. 500 ml   Leitungswasser
 
 
 Zubereitung
  • Obst NICHT waschen
  • Obst mit Schale und Kerngehäuse in Stücke schneiden, die durch die Öffnung des Aufbewahrungsgefäßes passen
  • Zucker hinzufügen
  • mit Wasser Gefäß zu 2/3 auffüllen, Obst sollte bedeckt sein
  • gut schütteln und dunkel bei Zimmertemperatur aufbewahren
  • immer wieder schütteln (Achtung, wenn es gegärt hat wird es spritzig und kann überlaufen!)
  • nach 2 Wochen das Obst wechseln
  • etwas Zucker wieder zu geben
  • nach Entnahme von Wildem Hefewasser wieder zu 2/3 mit Wasser nachgießen 
  • Wilde Hefe soll angenehm nach Hefe riechen, falls der Geruch unangenehm wird, weggießen und neu ansetzen


Sauerteigbrot (Deutschland)

 Während des ersten Lockdowns habe ich glutenfreies Brotbacken gelernt und ich war verblüfft, wie einfach das geht. Zum Sauerteig ansetzen gibt es so viele Youtube Videos, das lasse ich hier in der Beschreibung weg. Ich habe meinen Sauerteigansatz seit dem Frühjahr 2020 und bewahre ihn im Kühlschrank auf. Circa alle 1 1/2 bis 2 Wochen muss ich neues Brot machen und das passt mir meistens, da das vorige Brot dann aufgegessen ist.

Ich habe gelesen, dass man 2 EL vom Sauerteig auf einen Teller streichen und trocknen kann, damit er sich länger hält. Zum Weiterverwenden muss man dann eine Prise Zucker (als Nahrung) über den getrockneten Ansatz streuen und lauwarmes Wasser über den getrockneten Ansatz gießen und warten bis er sich wieder löst. Dann ab damit in ein Schraubglas, plus 2 EL gf Mehl und etwas Wasser und warm bei Zimmertemperatur 1 Tag stehen lassen.

Den Ansatz bereite ich im 1. Schritt immer mit einer Mehlfertigmischung (Schär, Bauck, etc.) auf. Im 2. Schritt mixe ich dann verschiedene Mehle nach Lust und Laune zusammen. Bei mir hatte sich einmal, als ich im 1. Schritt Haferflockenmehl verwendet habe der Sauerteigansatz nicht so lange wie sonst gehalten, daher verzichte ich im 1. Schritt drauf.

Ich backe das Sauerteigbrot manchmal in einer normalen Kastenbackform, aber viel lieber im mind. 30 Minuten gewässerten Römertopf, ausgekleidet mit Backpapier und ohne Deckel.

Zutaten

2 EL            gf Sauerteigansatz
200 g          gf Mehl
ca. 2   Gl.    Wasser (Zimmertemperatur)

200 g         gf Mehl
2 EL            Kartoffelstärke oder Maisstärke
125 ml        Wilde Hefewasser (siehe separates Rezept) oder Trockenhefe oder 1 Hefewürfel
3 EL            Leinsamenschrot
100 ml        Wasser
1 EL            Agavensaftsirup oder Zucker
1 TL            Salz
1-2 EL        Pflanzenöl

Optional:
1 Hand      Kerne (Sonnenblumen-, Kürbis, ...)
1                 Zucchino
1                 Karotte
2 EL            Brotgewürz (Kümmel, Fenchel, Koriander)
2 EL            geröstete Kreuzkümmelsamen

Zubereitung

 Tag 1:

  • Mehl in einer Rührschüssel abwiegen
  • Sauerteigansatz dazu geben mit einem Spatel verrühren
  • Wasser nach und nach zu gießen, dass ein fest-flüssiger Teig (fester als Pfannekuchenteig) entsteht
  • Teig mit einem Deckel oder Teller abdecken und 1 Tag stehen lassen
Tag 2:
  • der Sauerteig ist aktiviert (ist etwas aufgegangen)
  •  in ein Schraubglas 2 - 3 El von dem Sauerteig abnehmen und als neuen Sauerteigansatz im Kühlschrank aufbewahren
  • Leinsamen mit Wilder Hefe verrühren, mit dem Wasser aufgießen und stehen lassen zu Leinsamen-Ei
  • Zum Sauerteig das Mehl geben, dann alle weiteren trockenen Zutaten (außer Salz) und mit dem Spatel verrühren
  • dann mit der Leinsamen-Wilden Hefe Mischung aufgießen und zu einem leicht klebrigen Teig, der sich zu einem Laib formen lässt mit dem Spatel verkneten
  • ggfs. mehr Wasser zugeben
  • ganz am Schluss das Salz hinzufügen (Teig geht dann besser auf), nochmal verkneten
  • das Pflanzenöl über den Teig gießen und mit dem Spatel über den Teig verteilen (schützt vorm Austrocknen)
  • Teig abdecken und ca. 8 Stunden bzw. 1 Tag bei Raumtemperatur gehen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.
Tag 3 (oder 8 Stunden später):
  • aufgegangenen Sauerteig mit dem Spatel verkneten und wieder einen Laib formen
  • die Backform mit Backpapier auslegen
  • Bei einer Kastenbackform: Den Ofen auf 200° C vorheizen, ca. 45 Minuten bis 1 Stunde auf 220° Brotbackstufe oder Ober- und Unterhitze backen
  • Beim gewässerten Römertopf: in den kalten Ofen stellen, 1 Stunde auf 220° Brotbackstufe oder Ober- und Unterhitze backen
  • nach dem Backen das Brot aus der Form nehmen und auskühlen lassen




 






11. Dezember 2020

Fusilli mit Thymian Gemüse Ragout (Italien)

 Wenn man keine Zeit hat die "Bolognese" stundenlang einzukochen, dann kommt dieses Rezept dabei raus.

Zutaten

2                Frühlingszwiebeln

1                Zwiebel

2                Knoblauchzehen

1                Karotte

2 EL          Karotten (fermentiert in Salzlake)

1               Sellerie -Scheibe ca. 4 cm dick

5                einglegte Tomaten in Öl

4                Cocktailtomaten (meine waren fermentiert

2 EL           Tomatenmark

1                Chili (je nach Schärfewunsch mild oder feurig)

 1               Lorbeerblatt

1 EL           Thymian

300 ml      Gemüsebrühe

100 ml      Pflanzendrink oder Pflanzensahne  

Salz, Pfeffer , Olivenöl

160 g        Fusilli

 

Zubereitung

  • Zwiebeln und Frühlingszwiebeln schälen und grob würfeln
  • Karotte waschen, nach Bedarf schälen, grob in Ringe schneiden
  • Vom Sellerie eine Scheibe abschneiden, Rand entfernen, grob klein schneiden
  • alles Gemüse in einen Mixer füllen und zerkleinern
  • in einem Topf 3 EL Olivenöl erhitzen
  • das zerkleinerte Gemüse auf milder Hitze glasig braten
  • das fermentierte Gemüse mit den getrockneten Tomaten im Mixer zerkleinern und zum Gemüse geben
  • das Tomatenmark zum Gemüse geben
  • mit Gemüsebrühe und Pflanzengrink aufgießen
  • Lorbeerblatt, Chilischote und Thymian zum Gemüse geben und so lange bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis die Nudeln fertig sind
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • Kochwasser aufsetzen
  • wenn es kocht etwas salzen
  • Fusilli nach Packungsanleitung bissfest kochen (ca. 10 Min)
  • Nudeln zur Sauce geben


#pasta #vegan #glutenfrei #fusilli #gemuese #tomatensauce #pinienkerne


1. Dezember 2020

Wirsing-Belugalinsen Lasagne (Italien)

Dieses Lasagnerezept ist ursprünglich mit Lachs, den ich durch die Belugalinsen ersetzt habe. Die Lasagne wird ganz hervorragend im Römertopf, aber natürlich geht auch jede andere Auflaufform. Ich hatte ein böses Erwachen mit meinen Lasagnenudeln, die nicht immer glutenfrei UND vegan sind.

Zutaten

120 g    Belugalinsen
1            Zwiebel
1 TL       mildes Currypulver
3 EL        Olivenöl
Salz, Pfeffer

250 g    Kartoffeln (mehlig)
80 g      Karotte
1            Zwiebel
300 ml  Wasser

60 g       Cashewkerne
1            Knoblauchzehe
1 TL       mittelscharfer Senf
1 TL        Salz
1/2        Zitrone ausgepresster Saft
1 EL       vegane Butter oder Pflanzenöl
1-2 EL    Dill
2 EL        Hefeflocken
Salz, Pfeffer

8            Wirsingblätter
1/2 P.     Lasagne Nudeln   
   

Zubereitung

  • die Linsen in genügend Wasser 20 Minuten weich kochen
  • die Zwiebel schälen und fein würfeln
  • in einer Pfanne das Öl erhitzen, die Zweibeln glasig braten
  • die Linsen durch ein Sieb abgießen und zu den Zwiebeln geben
  • mit Currypulver und Salz und Pfeffer abschmecken

  • die Kartoffeln, Karotte waschen, putzen, nach Bedarf schälen und in grobe Stücke schneiden
  • die Zwiebel schälen und grob würfeln
  • Karotte, Kartoffeln, Zwiebel mit dem Wasser in einen Topf geben und ca. 20 Minuten weich köcheln lassen
  • nach der Kochzeit Cashewkerne, Knoblauchzehe, Senf, Zitronensaft, Butter, Dill, Hefeflocken dazugeben und alles mit einem Pürierstab fein pürieren
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken
 

  • Die Wirsingblätter ablösen, waschen, den mittleren Strunk entfernen und in grobe Streifen schneiden
  • die Blätter in Wasser kurz blanchieren oder im Dampfgarer dämpfen.
    (ich mache die Sauce im Thermomix und dämpfe zeitgleich darüber den Wirsing)

 
  • den gewässerten Römertopf mit etwas Sauce am Boden bedecken
  •  Wirsingstreifen und Linsen darauf verteilen
  • dann etwas Sauce und eine Schicht Lasagnenudeln
  • schichtweise bis die Auflaufform gefüllt ist so weiter verfahren
  • im Ofen auf 200° Umluft mit Deckel geschlossen 60 Minuten backen
  • Deckel entfernen und weitere 5 Minuten backen








 

Kürbisplätzchen mit Apfel-Sauerkraut (Bayern)



Wenn bei mir Gnocchi-Teig übrig bleibt, dann gibt's daraus gebratene Kürbis- oder Kartoffel-Plätzchen. Und zu diesen passt ganz hervorragend Wintergemüse, wie Rosenkohl oder Wirsing oder Sauerkraut. Aber das Rezept ist auch lecker genug es bewusst zuzubereiten, ohne zu warten, dass was vom Vortag übrig bleibt. 

Zutaten

 200 g Kürbis
300 g mehlige Kartoffeln
50 g Kartoffelmehl
1-2 EL Sojamehl evtl. etwas Maismehl
Salz, Pfeffer, Muskat
2-5 l Wasser 

500 g frisches Sauerkraut
1 Zwiebel
1 Apfel
1 Knoblauchzehe
500 ml Gemüsebrühe
1-2 EL Obstessig
2-3 EL Zucker
2 EL Kümmel
1-2 Lorbeerblätter
5 Wacholderbeeren
2 Gewürznelken
2 EL vegane Butter oder Pflanzenöl oder Apfel-Zwiebel-Schmelz
Salz, Pfeffer 

Zubereitung Kürbis-Plätzchen

  •  den Ofen auf 200° vorheizen; 
  • mehlige Kartoffeln in Alufolie wickeln, Kürbis in Stücken auf ein Backblech geben
  •  Bei 180° C Grad Umluft ca. 1 Stunde weich garen 
  • Die Kartoffeln pellen und warm durch eine Kartoffelpresse in eine Schüssel geben den Kürbis dazupressen mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen
  •  zu einem Teig mit einem Spatel kneten und nach Bedarf Kartoffelmehl, Sojamehl, Maismehl dazugeben, dass der Teig klebt und formbar wird
  •  Maismehl auf die Arbeitsunterlage streuen
  •  aus dem Teig eine 6 cm dicke Schlange formen, dann ca. 2 cm flach drücken und in Rechtecke oder Rauten schneiden
  •  in einer Pfanne Butter oder Pflanzenöl erhitzen die Kürbis-Plätzchen bei milder Hitze auf beiden Seiten, ca. 3 Minuten goldbraun braten

 Zubereitung Sauerkraut

  •  Apfel achteln und in feine, kleine Stücke schneiden
  •  Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln
  •  in einem Topf oder Schnellkochtopf die Butter oder Öl erhitzen Zwiebel- und Knoblauchwürfel glasig braten
  •  Apfel und die Gewürze hinzugeben, etwas salzen und pfeffern mit Essig ablöschen das Sauerkraut hinzugeben, mit der Gemüsebrühe aufgießen im geschlossenen Topf: 1/2 Stunde gar dünsten 
  • bzw. im Schnellkochtopf: 10 Minuten gar dünsten
  •  mit Salz und Pfeffer abschmecken 

  

 

23. November 2020

Kürbis Gnocchi (Italien)

 Gnocchi gehen einfach immer. Ich liebe auch die ganz einfachen Saucen-Varianten dazu, einfach ein paar Kräuter in Butter oder Olivenöl erwärmen und die Gnocchi darin schwenken - es gibt nichts besseres als was Guats!

Man kann die Kartoffeln und den Kürbis auch dämpfen, allerdings finde ich das Ergebnis im Ofen überzeugender, da der Teig weniger flüssig ist und man weniger Mehl für die Gnocchi braucht.

 

Zutaten

200 g            Kürbis

300 g            mehlige Kartoffeln

50 g               Kartoffelmehl

1-2 EL            Sojamehl

evtl. etwas    Maismehl

Salz, Pfeffer, Muskat

2-5 L              Wasser

Rosmarin/ Salbei, Butter/Olivenöl

 

Zubereitung

  •  den Ofen auf 200° vorheizen
  •  mehlige Kartoffeln in Alufolie wickeln, Kürbis in Stücken auf ein Backblech geben
  • Bei 180° C Grad Umluft ca. 1 Stunde weich garen
  • Die Kartoffeln pellen und warm durch eine Kartoffelpresse in eine Schüssel geben
  • den Kürbis dazupressen
  • mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen
  • zu einem Teig mit einem Spatel kneten und nach Bedarf Kartoffelmehl und Sojamehl dazugeben, dass der Teig klebt und formbar wird
  • Maismehl auf die Arbeitsunterlage streuen
  • darauf einen Teil Kürbis/Kartoffelteig zu einer 3 cm dicken Schlange formen
  • in ca. 4 cm große Stücke schneiden und über eine Gabel rollen oder in ein Schöpfsieb drücken, um Streifen oder Punkte auf den Gnocchi zu hinterlassen
  •  in einem großen Topf das Wasser zum Kochen bringen, salzen
  •  portionsweise die Gnocchi in dem Kochwasser unter dem Siedepunkt ziehen lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen, diese Gnocchi dann abschöpfen (dauert ca. 3-5 Minuten)
  • in einer beschichteten Pfanne 3 EL Butter oder Olivenöl erwärmen
  • Rosmarin oder Salbeiblätter darin mild braten
  • die fertigen Gnocchi hinzufügen und in  dem Kräuteröl schwenken
  • mit Pfeffer bestreuen und servieren


20. November 2020

Auberginenschnitzel mit Kichererbsen Dip alla "Eiersalat" (Frankreich)

 Gemüseschnitzel gehen immer, sei es Sellerie, Kohlrabi oder Auberginen. Da die Auberginen Wasser ziehen tupfe ich diese nur kurz ab und wende sie feucht in gf Semmelbrösel, das reicht um eine knusprige Hülle zu bekommen.


Zutaten

2                Auberginen (1 Aubergine pro Person)

Salz, Pfeffer, gf Semmelbrösel, Pflanzenöl


1 Dose         Kichererbsen
80 g              gf Nudeln
1                    Schalotte oder kleine Zwiebel
1/2 Beet       Kresse
100 g            vegane Mayonnaise
2 EL               Pflanzen - Naturjoghurt (z.B. von Sojade)

Kala Namak (indisches Schwefelsalz), Pfeffer


Zubereitung

  • die Nudeln in genügend gesalzenem Wasser gut weich kochen
  • die Schalotte schälen und fein würfeln
  • die Kichererbsen durch ein Sieb abgießen
  • in einem Mixer die Kichererbsen mit den Nudeln zu einer groben Paste mixen
  • Zwiebel, Kresse und Mayo und Joghurt dazu geben und alles zu einer wie "Eiersalat"-Optik vermengen
  • mit Kala Namak und Pfeffer abschmecken und durchziehen lassen

  • Die Auberginen in 5 mm - 1 cm breite Streifen oder Scheiben schneiden
  • von beiden Seiten salzen und in ein Sieb schichten und beschweren und ca. 30 Minuten stehen lassen, dass das Salz den Auberginen das Wasser/Bitterstoffe entzieht
  • glutenfreie Semmelbrösel in einen Suppenteller geben und salzen und pfeffern
  • Nach 30 Minuten die Auberginen grob mit Küchenkrepp abtupfen
  • die Auberginenscheiben von beiden Seiten gut in die Semmelbrösel drücken, dass sie gut anhaften
  • in einer beschichteten Pfanne den Boden mit Pflanzenöl bedecken und erhitzen
  • die panierten Auberginenscheiben auf beiden Seiten auf mittlerer Hitze goldbraun braten
  • mit dem Kichererbsen Dip wie "Eiersalat" servieren
  • nach Wunsch eine frische Zitrone über den Auberginenscheiben auspressen
Variante:
Der Kichererbsen Dip verträgt auch die Geschmacksrichtung "Sauce Tartare" mit zusätzlich Kapern, Essiggurken und Dill.




19. November 2020

Mais-Karotten Pakoras mit Joghurt Dip (Indien)

 Zuviel Karotten daheim? Hier ist das perfekte Rezept dafür.


Zutaten

1/2    Dose      Mais

200 g               Karotten

                      Frühlingszwiebeln

1-2                   rote Chili Schoten

1 TL                 Garam Masala (indische Gewürzmischung)

1 TL                 Kuminsamen (Kreuzkümmel) 

60 g                 Kichererbsenmehl

2 EL                 Sojamehl 

Salz, neutrales Pflanzenöl

 

250 g               Sojajoghurt 

1/3 Beet          Kresse 

1 TL                 Zitronensaft

Salz 

 

Zubereitung

  •  Joghurt in einem sauberen Jutebeutel aufhängen und darunter eine Schüssel stellen
  • Joghurtwasser abtropfen lassen bis Pakoras fertig sind, Wasser wegschütten      
  • Mais in ein Sieb geben und abbrausen
  • Karotten nach Belieben schälen und grob raspeln
  • Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden
  • Chili in Ringe schneiden, Kerne entfernen
  • In einer Schüssel das Kichererbsenmehl und Sojamehl mischen
  • Gemüse hinzufügen und alles zu einem Teig vermischen und mit Salz, Kuminsamen, Garam Masala würzen
  • ca. 15. Minuten ruhen lassen
  • In einer beschichteten Pfanne 4 EL Öl auf mittlere Hitze erhitzen
  • prüfen, ob sich Pakora - Pflanzerl aus dem Teig formen lassen 
  • Bei mittlerer Hitze auf jeder Seite, ca. 4 Minuten goldbraun braten
  • evtl. auf Küchenkrepp entfetten
  •  abgetropften Joghurt in eine Schale füllen, mit Kresse, Salz und Zitronensaft vermischen
  • Pakoras mit Joghurt und nach Belieben mit Reis servieren



30. Oktober 2020

Bohnen Pürée aus Saubohnen (Foul medames) (Naher Osten)

Eine Vorspeise zum reinknien - Ful medames sind super lecker und wer Hummus mag, der liebt auch Ful! Die Saubohnen (Fava Bohnen) bekommt man getrocknet im türkischen Lebensmittelladen. Über Nacht einweichen und dann zaubert man mit ein paar Zutaten ein leckres Gericht, dass ab jetzt auf keinem Buffet mehr fehlen wird. 
Beim Kochen entwickeln die Bohnen einen leichten Geruch nach Käsefüßen oder Bier, geschmacklich bleiben sie eher mit einer süßlichen Note. 

 

 Zutaten

3 Hände        getrocknete Saubohnen (Fava Bohnen) über Nacht in Wasser einweichen)

2                     Zwiebeln

2                      Knoblauchzehen

3                      Tomaten

4 EL                Petersilie (oder 1/2 Strauss)

1/2 TL            Kumin (Kreuzkümmel gemahlen)

Salz,  Pfeffer, Olivenöl


Zubereitung

  • Das Einweichwasser der Bohnen abgießen
  • Die Bohnen in einem Topf mit reichlich Wasser bedecken
  • 1/2 Zwiebel schälen und ins Kochwasser zu den Bohnen geben
  • ca. 1 Std. weich kochen
  • die Bohnen abgießen (Kochwasser auffangen)
  • Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln
  • die Tomaten waschen und würfeln
  • Petersilie waschen und fein würfeln
  • in einer Pfanne 2-3 EL Olivenöl erhitzen
  • die Zwiebeln in die Pfanne geben und glasig braten
  • die Bohnen mit der gekochten Zwiebel dazugeben
  • bis auf 2 EL Tomaten alle Tomatenwürfel zu den Bohnen geben
  • alles mit 125 ml Kochwasser aufgießen und 5 - 10 Minuten braten bis die Flüssigkeit wieder verdampft ist
  • in einem Mixer den Knoblauch, Petersilie, Kreuzkümmel geben und die Bohnen in Tomatensauce hinzufügen
  • alles grob mixen und einen großen Schluck Olivenöl hinzugeben
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • falls die Masser flüssiger werden soll mit dem Bohnenkochwasser aufgießen
  • in eine Servierschüssel füllen
  • mit den übrigen Tomatenwürfeln und Petersilie dekorieren 
  • am Schluss mit Olivenöl beträufeln
  • Zu Brot, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Paprika etc. servieren 

Varianten:
  • die Petersilie durch Koriandergrün ersetzen
  • 1 EL Zitronensaft hinzufügen
  • Tahini mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Wasser vermixen und als Sauce über das Ful träufeln
  • statt mixen nur zu einem Salat vermischen

 

  

18. Oktober 2020

Fenchel-Lauch-Kartoffel-Suppe (Deutschland)

Wer Fenchel mag findet diese Wintersuppe bestimmt großartig. Schnell gemacht und eine besondere Abwechslung in der das Senföl vom Fenchel richtig gut zur Geltung kommt.
 

Zutaten

3                Kartoffeln (festkochend)

2                Schalotten

2                Stangen Staudensellerie

1                Lauch

1                Fenchelknolle mit Fenchelgrün

1 EL           Butter

2 EL           Olivenöl 

1                Lorbeerblatt

1                Sternanis

1 EL          Pernod

1/8 l         Pflanzendrink (Reismilch oder Hafermilch)  

700 ml    Gemüsebrühe

1 EL          Zitronensaft

Salz, Pfeffer, Zucker

 

Zubereitung

  • Fenchel waschen, Fenchelgrün abzupfen und beiseite legen
  • Fenchel halbieren und in schmale Streifen schneiden
  • Lauch putzen und in 5mm breite Ringe schneiden
  • Kartoffel waschen, schälen und in 1cm große Würfel schneiden
  • Staudensellerie putzen, ggfs. abfädeln und fein würfeln
  • Schalotten schälen und fein würfeln
  • in einem Topf Butter und Olivenöl bei mittlerer Hitze erhitzen und das Lorbeerblatt und den Sternanis hinzufügen
  • die Schalottenwürfel in den Topf geben und glasig braten
  • mit dem Pernod ablöschen
  • die Kartoffeln zu den Zwiebeln geben
  • mit Gemüsebrühe und Pflanzendrink aufgießen und 10 Minuten mit Deckel die Kartoffeln weich kochen
  • im Anschluss den Staudensellerie, den Fenchel und den Lauch in die Suppe geben und weitere 10 Minuten bei milder Hitze weich kochen
  • mit dem Zitronensaft, 1 Prise Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken 

 

16. Oktober 2020

Zwiebelsuppe gratiniert (Frankreich)





 Diese französische Wintersuppe hat meine Mutter oft gemacht. Ein schön wärmendes, sättigendes Gericht.
In Paris ist diese Suppe auch ein Nachtschwärmer-Snack.

Du kannst nach Belieben kräftig Pizzaschmelz über das Brot geben oder, wie ich hier die Suppe samt eingelegtem Weißbrot mit Wie-Käse-Sauce (siehe Post vom 19.10.2019) überbacken.

 

Zutaten

4                       Zwiebeln (ca. 100 g)

2 EL                 Butter

1                      Lorbeerblatt

100 ml           Weißwein (oder 1 EL Zitronensaft)

750 ml           Gemüsebrühe 

1 TL                glutenfreies Mehl oder Kartoffelstärke

4 Scheiben    altes Weißbrot   

4 EL                Pizzaschmelz oder Wie-Käse-Sauce

2 cl                 Cognac oder Portwein (optional)

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

  • die Brotscheiben toasten
  • die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden
  • den Backofen auf 220°C vorheizen
  • in einem Topf die Butter erhitzen
  • bei milder Hitze die Zwiebelringe ca. 15 Minuten unter Rühren schmoren, dass sie weiß bleiben und ohne dass sie braun werden
  • mit dem Wein ablöschen und mit der Gemüse aufgießen
  • das Lorbeerblatt hinzufügen 
  • in eine Espressotasse das Mehl hinein geben dazu ein paar Löffel Suppe und glatt rühren ohne Klümpchen
  • das aufgelöste Mehl zur die Suppe geben und unter Rühren die Suppe binden
  • bei milder Hitze mit Deckel leise weitere 15 Minuten sieden lassen
  • das Lorbeerblatt entfernen und mit Salz und Pfeffer die Suppe abschmecken
  • in feuerfeste Suppenschälchen die Zwiebelsuppe verteilen
  • dann die getoasteten Brotscheiben auf der Suppe verteilen
  • den Schmelzkäse großzügig über die Brotscheiben geben
  • im Backofen die Suppenschälchen auf der mittleren Schiene oder 1 Einschub drüber ca. 7 Minuten bei 220°C hell überbacken
  • vor dem Servieren nach Belieben mit wenig Cognac oder Portwein parfümieren
Variante: 
wenn du keine feuerfesste Form hast, kannst du das heiß getoastete Brot in Suppenteller legen, sofort den Käse drüber geben, dass er schmilzt und mit der heißen Suppe aufgießen